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Sa, 6. September 2008, 14:59

Software::Kommunikation

Firefox 3.1 Alpha2

Während andere noch Chrome, den Browser von Google, kritisieren, hält Mozilla die neue Version von Firefox für schneller als Chrome.

Firefox 3.1 Alpha2 bringt Unterstützung für das HTML-5-Element <video> und eine anfängliche Unterstützung für Web Worker Threads. Diese lagern aufwendige Berechnungen in JavaScript-Code in einen Hintergrund-Thread aus, was die Bedienung des Browsers frei von Blockierungen machen soll. Die Threads sollen isoliert laufen und beim Verlassen der Webseite angehalten werden.

Ferner ist in der neuen Version das Drag und Drop von Tabs zwischen Browser-Fenstern möglich. XUL beginnt, Aero Glass zu unterstützen. Verschiedene neue Eigenschaften kamen zu CSS 2.1 und CSS 3 hinzu. Außerdem soll die Verarbeitung von Farbverwaltungsprofilen schneller geworden sein. Firefox 3.1 Alpha2 kann ab sofort vom Server des Projektes für Linux, Mac OS X und Windows heruntergeladen werden.

Wie Mozilla kurz nach der Vorstellung von Chrome, dem von Google entwickelten Browser mitteilte, ist die JavaScript-Engine von Firefox 3.1 bereits jetzt schneller als die von Chrome. Mozilla erreicht die Beschleunigung durch eine neue Implementierung namens TraceMonkey. Für den Vergleich mit Chrome wurde allerdings ein anderer Benchmark verwendet als bei der Messung von Google. Der Unterschied in der Geschwindigkeit lag bei 16 bis 28 Prozent. Das Mozilla-Team hat zudem weitere Stellen erkannt, die noch optimiert werden können.

Der Linux-Verband LIVE hingegen sieht Firefox durch die Google-Initiative möglicherweise gefährdet. In einer Mitteilungfindet der Verband neben lobenden Worten über den Chrome-Browser auch Anlass zur Kritik. Vor allem sieht der Verband die Datensammlung von Google kritisch, auch wenn die Datenübermittlung weitgehend abschaltbar ist, wie sich mittlerweile herausgestellt hat. Aber auch Mozilla muss sich Kritik gefallen lassen, beispielsweise über die Markenpolitik. Positiv empfindet der Verband, dass sich nun auch Mozilla bewegen muss und dass Microsoft weitere Marktanteile verliert. Chrome könnte den Anstoß zu noch mehr webgebundenen Anwendungen geben, was den Linux-Desktop sozusagen durch die Hintertür einführe, denn das Internet sei identisch mit Linux. In der Art, wie Google den Browser entwickelt, zeige sich zudem wieder einmal der Vorteil von Open Source gegenüber proprietären Modellen. Google musste den Browser nicht komplett schreiben, sondern konnte auf zahlreiche freie Komponenten zurückgreifen.

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Kommentare (Insgesamt: 43 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: tabs (michi, Mo, 8. September 2008)
Re[4]: Optimierung (Erik, Mo, 8. September 2008)
Re[3]: Optimierung (georg, Mo, 8. September 2008)
Re[6]: Chrome (georg, Mo, 8. September 2008)
Re[4]: HTML-5-Element (georg, Mo, 8. September 2008)
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