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Mo, 2. Februar 2009, 15:22

Midnight Commander reanimiert

Die seit über dreieinhalb Jahren ruhende Applikation wurde in einer neuen Version veröffentlicht und soll nach Angaben der Entwickler wieder gepflegt werden.

Gute Nachrichten für alle Liebhaber des Midnight Commanders. Nachdem die Entwicklung der Applikation vor über drei Jahren faktisch zum Erliegen kam, kündigte eine Gruppe von Entwicklern nun die Wiedergeburt der Applikation an. Der in der Version 4.6.2 veröffentlichte Norton-Commander-Klon korrigiert eine Vielzahl von Fehlern. So wurden unter anderem Abstürze behoben, die beim Umbenennen von Dateien oder beim Öffnen von korrumpierten Dateien passieren konnten. Ferner haben die Entwickler das Syntax-Highlighting weiter verbessert. Darüber hinaus haben sie kleinere Neuerungen hinzugefügt. Unter anderem unterstützt der Midnight Commander nun auch ALZip-Archive und kommt mit 7zip-Dateien besser klar. Eine Liste aller Änderungen kann der NEWS-Datei im Archiv entnommen werden.

Der Midnight Commander stammt ursprünglich aus der Feder des GNOME-Initiators Miguel de Icaza und war dessen erster Beitrag zum GNU-Projekt. Wie auch beim Vorbild, dem Norton Commander, weist der freie Klon eine Zwei-Spalten-Ansicht auf und ermöglicht unter der Konsole eine einfache Navigation und Verwaltung von Dateien.

Zu den wichtigsten Funktionen der Applikation gehören die Möglichkeit, in Archiven zu navigieren, Dateien zu bearbeiten und erweiterte Dateisystemoperationen, wie eine Massenumbenennung von Dateien, zu starten. In früheren Versionen hatte die unter den Bedingungen der GNU GPL stehende Applikation zusätzlich eine grafische Oberfläche und stellte den präferierten Dateimanager unter GNOME dar. Mit der Entwicklung von Nautilus wurde die eher fehlerbehaftete Erweiterung allerdings aus dem Projekt entfernt.

Midnight Commander 4.6.2 kann ab sofort vom Server des Projektes im Quellcode bezogen werden.

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