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Mi, 15. Juli 2009, 15:52

Software

Zeitschrift zu Rechtsfragen bei freier Software gegründet

Das »International Free and Open Source Software Law Review« wendet sich zweimal im Jahr an ein juristisches Fachpublikum und andere Interessenten.

Das in London erscheinende »International Free and Open Source Software Law Review« (IFOSSLR) will juristische Analysen und Fachbeiträge auf höchstem Niveau publizieren. Es soll künftig zweimal im Jahr erscheinen und nur Beiträge veröffentlichen, die zuvor von Fachkollegen begutachtet wurden. Die Themen decken alle rechtlichen Fragen rund um freie und Open-Source-Software ab.

Wie die Herausgeber schreiben, fordert freie Software die traditionellen Konzepte von geistigem Eigentum und Zusammenarbeit immer mehr heraus. Die Möglichkeit, Code zu veröffentlichen, zu studieren und zu verbessern führte zu eleganter und effektiver Software, die heute im Kern der Technologie-Industrie liegt. Die neue Zeitschrift will das Verständnis und bewährte Vorgehensweisen im Zusammenhang mit den Lizenz- und Rechts-Aspekten freier Software fördern.

In Übereinstimmung mit den Idealen freier Software soll die Zeitschrift sowohl gedruckt als auch online unter einer Lizenz angeboten werden, die es individuellen Lesern und Organisationen erlaubt, die Texte frei zu kopieren, sowohl kommerziell als auch nichtkommerziell, sofern der Inhalt nicht verändert wird und die Autoren genannt werden. Die erste Ausgabe enthält unter anderem Artikel über das »Fiduciary Licence Agreement« (FLA) der FSF Europe und Analysen des Rechtsstreites zwischen dem freien JMRI-Projekt (Java Model Railroad Interface) und Kamind Associates. Sie kann als HTML-Text und als PDF-Datei angesehen werden.

Die Herausgeber des IFOSSLR kommen aus dem European Legal Network, einer von der Free Software Foundation Europe (FSFE) 2007 gegründeten Gruppe, die rund 200 Rechtsexperten umfasst.

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