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Mi, 3. Februar 2010, 17:26

Gesellschaft::Politik/Recht

OSOR vermeldet 2000 freie Softwareprojekte für die öffentliche Verwaltung

Binnen eines Jahres hat das Verzeichnis freier Softwareprojekte für die öffentliche Verwaltung beim Open Source Observatory and Repository (OSOR) über 2000 Einträge gesammelt.

Das Open Source Observatory and Repository der Europäischen Union (OSOR) versteht sich als Plattform, auf der die öffentlichen Verwaltungen der EU-Länder Informationen austauschen und bei der Entwicklung von freier Software für die eigenen Bedürfnisse zusammenarbeiten. Vor 16 Monaten wurde auf der Plattform ein Verzeichnis solcher Software von und für Verwaltungen begonnen. Es enthält nunmehr über 2000 Softwareprojekte.

OSOR betreibt eine eigene Projekthosting-Seite OSOR Forge, die wie viele ähnliche Seiten auf einer Variante des Sourceforge-Codes beruht. Nicht alle 2000 Projekte sind jedoch dort zu finden - tatsächlich ist sie nur die sechstgrößte Seite für Software für die Verwaltung im EU-Raum. OSOR Forge ist assoziiert mit zehn weiteren europäischen Projekthosting-Seiten, von denen die spanische Forja de Rediris mit 561 Projekten die größte ist. Mit 456 Projekten ist die französische Seite Adullact die zweitgrößte.

Unter den Projekten auf diesen Seiten findet man beispielsweise Lösungen für Behörden, Regierungen und Krankenhäuser. Neben größeren Projekten sind aber auch Plugins und Zusätze für freie Software zu finden, die besonders für den öffentlichen Sektor von Interesse sind. Auf OSOR Forge sind die populärsten Projekte Sextante, eine Java-Bibliothek für die Analyse von geografischen Daten; WollMux, eine Erweiterung für OpenOffice.org für die Arbeit mit Vorlagen und Formularen; und gvSIG Desktop, ein Programm, das mit geografischen Daten arbeitet, um komplexe Planungsprobleme auf benutzerfreundliche Weise lösen zu helfen. In Zukunft will sich OSOR noch stärker mit ähnlichen Initiativen außerhalb der EU vernetzen.

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