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Mo, 1. März 2010, 09:29

Gesellschaft::Politik/Recht

FSF ruft zum Tag gegen DRM auf

Die FSF und andere Gruppen haben den 4. Mai zum Tag gegen DRM erklärt, an dem zahlreiche Aktionen stattfinden sollen.

Neben der Free Software Foundation (FSF) sind auch andere Online-Bürgerrechtsgruppen an den Vorbereitungen beteiligt. Am »Tag gegen DRM« sollen zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, um die Öffentlichkeit über die Nachteile und Gefahren von DRM (Digital Rights Management) zu informieren.

Die von der FSF betriebene Webseite Defective By Design hat dazu einen Artikel »A Decade in DRM« veröffentlicht, der wichtige Ereignisse und Hintergründe zu DRM zusammenfasst.

Die FSF bezeichnet DRM als asoziale Technologie und interpretiert DRM dementsprechend als »Digital Restrictions Management«, da sie den Anwendern Rechte nimmt. Laut Richard Stallman, dem Gründer und Präsidenten der FSF, ist DRM auf zwei Ebenen ein Angriff auf die Freiheit des Benutzers. Zum einen schränkt DRM die Benutzung von Kopien von Werken ein, zum anderen erzwingt es die Benutzung von unfreier Software, die für Stallman nicht nur grundsätzlich unethisch ist, sondern auch der Kontrolle des Benutzers entzogen ist.

Über konkrete Veranstaltungen am 4. Mai ist noch nichts bekannt. Auf der Kampgnen-Seite Defective By Design finden sich weitere Informationen, Materialien, die auch gedruckt werden können, und ein Wiki zur Organisation von Veranstaltungen.

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