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Sa, 26. Februar 2011, 08:00

Software::Büro

LibreOffice erreicht Spendenziel

Wie die Ersteller des freien OpenOffice.org-Forks LibreOffice bekannt gaben, konnte die Organisation binnen acht Tagen das Spendenziel von 50.000 Euro erreichen. Damit steht einer Gründung einer Stiftung nach deutschem Recht nichts mehr im Wege.

LibreOffice Writer

Mirko Lindner

LibreOffice Writer

Die Gemeinschaft rund um LibreOffice, der freien Office-Suite, hat einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Gründung der Document Foundation in Deutschland erreicht. In nur acht Tagen haben gut 2.000 Unterstützer aus aller Welt 50.000 Euro gespendet, den Betrag, der nach Angaben der Gründer hierzulande für eine Stiftung als Kapitalstock empfohlen wird.

»Wir können es noch gar nicht glauben«, sagt Florian Effenberger, Mitglied des Steering Commitee. »In so kurzer Zeit so viele Spenden zu bekommen, das hat selbst unsere kühnsten Träume mehr als übertroffen. Im Namen der gesamten Community möchten wir uns ganz herzlich bei euch allen für diese großartige Unterstützung bedanken!«

Die bisher gesammelten 50.000 Euro werden für den Kapitalstock einer Stiftung nach deutschem Recht benötigt. Daher kann dieses Geld nicht ausgegeben werden, sondern steht für die tägliche Arbeit nur in Form von Zinsen zur Verfügung. Alle Spenden, die ab jetzt eingehen, unterstützen die Document Foundation hingegen direkt bei ihren Ausgaben für Marketing, Hardware, Infrastruktur, der Teilnahme an Messen oder der Vorfinanzierung von Merchandising-Artikeln.

LibreOffice ging aus OpenOffice.org hervor, nachdem sich Oracle lange Zeit nicht zur weiteren Entwicklung der Bürosoftware äußerte und Kommunikationsversuche der Gemeinschaft ignorierte. Mittlerweile steht die Anwendung allen Interessenten in der stabilen Version 3.3.1 zur Verfügung.

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