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Do, 17. März 2011, 15:22

Software::Desktop::KDE

Neue KDE-PIM-Suite nähert sich der Fertigstellung

Auf einem Entwicklertreffen der KDE-Suite zur Verwaltung privater Daten (PIM) wurde die nahe und ferne Zukunft der Software beleuchtet.

Polka gibt eine neue Sicht auf Kontakte

KDE

Polka gibt eine neue Sicht auf Kontakte

Einige der führenden KDE-PIM-Entwickler trafen sich in Osnabrück zum neunten Mal zum alljährlichen Ideenaustausch. Laut einem Bericht auf der KDE-News-Seite ist eine aktualisierte Version von KDE PIM nicht mehr fern; die Entwickler wollen aber sicherstellen, dass es beim Update auf die neue Akonadi-basierte Version keine Probleme oder gar Datenverluste gibt. KDE PIM umfasst die Programme, die sich mit der Verwaltung privater Daten befassen, worunter E-Mails, Adressen, Notizen, Aufgaben, Termine und ähnliches zu verstehen ist.

Eine aus der Sicht der Programmierer erfolgreiche Entwicklung ist die neue Touch-Oberfläche der Kontact-Suite. Diese soll auf dem Nokia N900 und einigen anderen Geräten, auch unter Windows CE, laufen und nutzt dieselben Technologien wie die Desktop-Version. Das macht die Portierung auf jedes System, auf dem Qt und D-Bus verfügbar sind, einfach.

Den Entwicklern mangelt es nicht an neuen Ideen. Dabei werden sie vor allem von den neuen Möglichkeiten inspiriert, die die Umstellung der Datenspeicherung auf Akonadi und die Einbeziehung der semantischen Suchmöglichkeiten von Nepomuk bieten. Diese Umstellungen sind auf der einen Seite zwar der Hauptgrund für die Verzögerung der neuen Version von KDE-PIM; sie soll nun aber noch vor KDE SC 4.7 erscheinen. Auf der anderen Seite finden die Entwickler neue Möglichkeiten, Akonadi und Nepomuk zu nutzen. So demonstrierte Christian Mollekopf die Applikation Notetaker, die die Notizen, die mit KJots erstellt wurden, mit Aufgabenlisten in KOrganizer verknüpft. Dabei greift es auf die Daten ausschließlich über Akonadi zu und nutzt Nepomuk zur Vergabe von Tags, Bewertung und Suche.

Eine andere Anwendung im Entstehen ist Polka, das von Cornelius Schumacher ersonnen wurde. Es ermöglicht, die Kontakte im Adressbuch auf beliebige Weise zu gruppieren und somit eine neue Sicht auf die Kontakte zu erhalten. Außerdem können Anmerkungen hinzugefügt werden, und es ist eine Versionsverwaltung integriert.

Die Gemeinschaft um KDE PIM wächst nach Angaben der Entwickler ständig. Die Webseite des Projektes wurde jetzt ins KDE-Gemeinschafts-Wiki verlagert, um zugleich auch die Webpräsenz zu modernisieren. Im Verlauf des Entwicklertreffens wurde eine Facebook-Ressource für Akonadi geschrieben, mit der den KDE-Anwendungen Facebook-Daten zur Verfügung stehen. Desweiteren wurden Fehler in PIM-Anwendungen beseitigt und viele aktuelle Themen und Probleme diskutiert. Die Entwickler haben sich Stabilität und Leistungsfähigkeit, aber auch Innovation auf die Fahnen geschrieben und sehen eine große Zukunft für KDE PIM.

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Kommentare (Insgesamt: 70 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[12]: Besteht noch Hoffnung? (skinnie, Fr, 25. März 2011)
Re[3]: Besteht noch Hoffnung? (skinnie, Fr, 25. März 2011)
Re[16]: Besteht noch Hoffnung? (mary, So, 20. März 2011)
Re[17]: Besteht noch Hoffnung? (mir, So, 20. März 2011)
Re[12]: Besteht noch Hoffnung? (xapient, So, 20. März 2011)
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