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Di, 19. April 2011, 08:00

Gemeinschaft

Office-Förderverein unter neuem Namen für alle freien Büroprogramme

Der gemeinnützige Verein OpenOffice.org Deutschland e.V. (OOoDeV) heißt künftig Freies Office Deutschland e.V. (FrODeV) und will satzungsgemäß alle freien Office-Suiten unterstützen.

Der Verein, der bisher unter dem Namen OpenOffice.org Deutschland e.V. eingetragen war, wurde 2004 von Mitgliedern der Gemeinschaft gegründet, um OpenOffice.org rechtlich abzusichern und finanziell zu unterstützen. Dennoch war er nie auf OpenOffice.org beschränkt, sondern hatte in seiner Satzung das Ziel verankert, freie Software generell zu unterstützen, mit dem Schwerpunkt auf Software für den Einsatz in Büros.

Nach dem Aufkommen von LibreOffice erschien der bisherige Name nicht mehr pasend. Aus diesem Grund hat, wie der Verein mitteilt, der Vorstand einen neuen Namen vorgeschlagen, der unabhängig von einem bestimmten Produkt ist. Nun hat eine breite Mitgliederbasis von fast 75% der Umbenennung in »Freies Office Deutschland e.V.« (FrODeV) zugestimmt.

»Durch unsere Unterstützung der Document Foundation haben wir unsere Aktivitäten nicht etwa verschoben, sondern ganz im Sinne der Satzung erweitert«, sagt Florian Effenberger, Mitglied im Vorstand und gleichzeitig im Steering Committee der Document Foundation. Der rein ehrenamtliche Verein will alle Projekte unterstützen, die freie Software für den Büroeinsatz entwickeln. Spenden an den Verein sind möglich. Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden.

Der Verein ist heutzutage nach eigenen Angaben mit über 160 Mitgliedern ein etablierter Ansprechpartner für alle Belange rund um ein freies Office. Er nimmt an Messen und Kongressen teil, organisiert eigene Veranstaltungen für die Gemeinschaft und Unternehmens-Anwender und bietet ein Dach für alle Anwender und Entwickler von freier Software.

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