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Do, 11. August 2011, 22:28

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XtreemFS 1.3 bringt automatisches Failover

XtreemFS, ein Dateisystem für die Cloud, wurde in Version 1.3.0 veröffentlicht. Es handelt sich noch nicht um die offizielle Version 1.3, sondern um einen Veröffentlichungskandidaten.

Das unter der BSD-Lizenz stehende XtreemFS ist ein verteiltes, repliziertes Dateisystem für das Internet, das POSIX-kompatibel ist und dessen Daten unter Linux mittels FUSE (Filesystem in Userspace) wie lokale Dateien angesprochen werden können. Durch die verteilte Struktur können Server und Clients überall in Intra- und Internet stehen. Parallele Ein- und Ausgabetechniken sollen dafür sorgen, dass die komplette Bandbreite genutzt werden kann. Um die Daten während der Übertragung vor unberechtigten Blicken zu schützen, können sie via SSL und X.509-Zertifikate abgesichert werden. Um die übertragenen Daten auf Richtigkeit zu überprüfen, setzt XtreemFS Prüfsummen ein.

Nach fast einem Jahr Entwicklung steht nun XtreemFS 1.3.0 bereit, ein Veröffentlichungskandidat für die offizielle Version 1.3, die nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte. Nach Angaben der Entwickler ist die wichtigste neue Funktion, dass Dateien über verschiedene Rechner hinweg repliziert werden können und ein automatisches Failover stattfindet. Für jeden Dienst gibt es primäre und Backup-Server. Falls der primäre Server ausfällt, übernimmt automatisch einer der im Standby-Betrieb laufenden Backup-Server die Rolle des primären Servers. Dadurch wird ein hochverfügbares Dateisystem ohne Single Point of Failure (SPOF) realisiert.

Das XtreemFS-Projekt wird als Teil von XtreemOS (Enabling Linux for the Grid) von der Europäischen Kommission gefördert. Linuxnutzer können neben dem Quellcode auch RPM- und DEB-Pakete von der Downloadseite des Projekts herunterladen.

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