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Fr, 21. Oktober 2011, 13:27

Software::Entwicklung

FLOW3: PHP-Framework mit AOP und Annotationen

Mit FLOW3 1.0 wurde ein neues PHP-Framework für Webanwendungen offiziell vorgestellt, in dem mehrere Jahre Entwicklungsarbeit stecken. FLOW3 dient als Grundlage der nächsten TYPO3-Generation 5.0. Das hat zur Folge, dass eigenständige FLOW3-Anwendungen leicht als TYPO3-Plugins verwendet werden können.

FLOW3

Für FLOW3 betrachteten die Entwickler viele erprobte Konzepte verschiedener Frameworks, Anwendungen und Programmiersprachen. In das neue Framework flossen anschließend Technologien wie Annotationen, Dependency Injection und aspektorientierte Programmierung ein. FLOW3 kann den vorliegenden Quellcode analysieren und darauf basierend die passende Konfiguration wählen, so dass sich Entwickler nicht mit XML-, YAML- oder INI-Dateien auseinandersetzen müssen. FLOW3 erfordert mindestens PHP 5.3.2 und verfügt über Parser für Doctrine-Annotationen. Um Yaml-Dateien zu interpretieren, kann die Symfony-Yaml-Komponente integriert werden.

FLOW3 sollte anfangs ein Content Management System werden, wie der Entwickler Robert Lemke in einem auf heise.de veröffentlichten Interview verriet. Der Richtungswechsel liegt darin begründet, dass die Entwickler Fehler vermeiden wollten, die über Erweiterungen eingeschleppt werden. Um das umzusetzen, mussten sie eine Basis schaffen und Konventionen einführen. Indem Programmcode nur minimale API-Abhängigkeiten zu FLOW3 aufweist, können Komponenten anderer Frameworks leicht in FLOW3-Anwendungen integriert werden. Es ist auch möglich, einzelne FLOW3-Funktionalitäten für andere, z.B. auf dem Zend Framework oder Symfony basierende Projekte zu extrahieren.

Der Code für FLOW3 wurde während der über fünf Jahre dauernden Entwicklung mehrfach umgeschrieben, wobei die zugrunde liegenden Konventionen und die größten Teile des APIs jedoch immer beibehalten wurden. Die Entwickler behalten sich jedoch vor, zukünftig Änderungen des APIs vorzunehmen. Als Schwerpunkte für die Versionen 1.1 und 1.2 nennt Lemke Performanceverbesserungen und das Paket-Repositorium, das dem Extension Repository für TYPO3 ähneln und als Marktplatz für Erweiterungen dienen soll.

Momentan arbeiten ca. elf Entwickler aktiv am Framework, im TYPO3-Phönix-Team sind ungefähr 14 Personen beschäftigt. Diese werden von frühen Anwendern unterstützt. Wer das neue, unter der LPGL stehende Framework ausprobieren will, findet FLOW3 1.0 im Downloadbereich der Projektwebseite.

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