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Mi, 30. November 2011, 10:56

Software::Virtualisierung

Xen wird auf ARM Cortex-A15 portiert

Vor ca. drei Monaten begannen Stefano Stabellini und einige andere Entwickler damit, den Xen-Hypervisor auf den ARMv7 Cortex-A15 zu portieren. Mittlerweile ist das Projekt soweit vorangeschritten, dass sich eine auf Linux 3.0 beruhende virtuelle Maschine starten lässt.

Wie Stabellini in einer Benachrichtigung mitteilte, beruht die entstehende Xen-Portierung für ARM-Cortex-A15-Architekturen auf Xen unstable und wurde von Grund auf neu geschrieben, um die neuesten Virtualisierungs-Technologien, LPAE, GIC und Generic Timer der Hardware zu unterstützen. Die Entwickler sind bereits in der Lage, ein virtuelle Maschine auf Linux-System mit einem Kernel 3.0 bis zum Kommandozeilenprompt auszuführen und ein A15-basiertes Versatile Express-Entwicklerboard zu emulieren.

Aufgrund seiner Systemanforderungen wie LPAE, GIC, läuft der Xen-Port nicht auf älteren ARM-Architekturen. Die Implementierung unterscheidet nicht zwischen PV- und HVM-Gästen (Paravirtualisierung und Hardware Virtual Machine) und erfordert nur minimale Änderungen im Linux-Kernel, etwa die Unterstützung des PV-Treibers. Nach der erfolgreichen Portierung auf den Cortex A15 wollen die Entwickler dafür sorgen, dass auch andere ARMv7-Prozessoren mit Virtualisierungserweiterungen und ARMv8-Prozessoren mit 64 Bit unterstützt werden.

Die Xen-Portierung wird in einem Git-Repositorium zum Download angeboten.

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