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Do, 16. Februar 2012, 10:34

Software::Security

Schwachstellenscanner Nessus 5.0 erschienen

Die Tenable Network Security, Inc. hat ihren Verwundbarkeitsscanner Nessus in der Version 5.0 veröffentlicht. Die neue Version des Scanners wurde bzgl. Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und Berichtgenerierung verbessert.

Nessus 5

Tenable Network Security

Nessus 5

Nessus dient wie der freie Fork OpenVAS zum Aufspüren von Sicherheitslücken. Nessus steht unter einer proprietären Lizenz, ist jedoch für den Einsatz im heimischen Netzwerk kostenlos. Laut Tenable lässt sich Nessus 5 innerhalb weniger Minuten installieren und einrichten. So gut wie alle Einstellungen lassen sich in einer webbasierten Nutzerschnittstelle vornehmen, die in Adobe Flex umgesetzt wurde. Mit mehr als zwei Dutzend neuen Filtern können Anwender schnell und einfach neue Richtlinien für zu prüfende Rechner anlegen und so sicherstellen, dass sie gefährliche Schwachstellen schnell ausmachen können.

In Nessus werden die Ergebisse eines Schwachstellenscans in Echtzeit angezeigt und sofort gefiltert. So können Systemadministratoren theoretisch bereits damit beginnen, Sicherheitslücken zu stopfen während das System noch getestet wird. Wurde eine Schwachstelle gefunden, können zu dieser mit einem Klick weitere Informationen abgerufen werden. Die von Nessus 5 erstellten Berichte lassen sich dank verschiedener Filter und der Ergebnisverwaltung leicht an verschiedene Bedürfnisse und Zielgruppen wie anpassen. Einzelne Vorlagen für Berichte lassen sich miteinander kombinieren und zu einem ausführlichen Bericht zusammenfassen. Der Schwachstellenscanner kann die Berichte in verschiedenen Formaten ausgeben.

Nessus 5 kann momentan auf über 47600 Plugins mit Exploit-Code zurückgreifen. Die Plugins werden kontinuierlich um neue ergänzt. Im Vergleich zur professionellen Version werden die Plugins für den Heimgebrauch jedoch mit einer geringen Verzögerung aktualisiert. Nessus 5 ist für Linux, Mac OS X und MS Windows erhältlich. Tenable stellt Binärpakete für 32- und 64-Bit-Versionen verschiedener Linux-Distributionen bereit. Für die Inbetriebnahme ist ein Aktivierungscode erforderlich.

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