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Fr, 20. April 2012, 17:41

Software::Distributionen::Fedora

Fedora stimmt über Release-Namen ab

Die Fedora-Entwickler müssen in den nächsten Tagen nicht nur über den Release-Namen für die Fedora-Version 18 abstimmen, sondern auch darüber, ob es überhaupt noch Release-Namen geben soll.

fedoraproject.org

Nachdem sich die Entwickler im Oktober 2011 für den Namen Beefy Miracle entschieden hatten, kam es allmählich zu einer neuen Diskussion, ob es überhaupt noch Release-Namen geben sollte. Denn mit dem als Gag gedachten Namen Beefy Miracle bewies das Fedora-Projekt zwar nach Ansicht der Befürworter, dass es Humor hat, aber nicht alle Fedora-Mitglieder waren damit zufrieden. Frühere Namen waren weitaus weniger kontrovers.

Die Namen für die Fedora-Versionen haben Tradition. Sie werden von der Gemeinschaft vorgeschlagen, und der Beirat des Projektes stellt nach der Prüfung der Gültigkeit und markenrechtlichen Unbedenklichkeit eine Vorauswahl zur Wahl. Für die Namensvorschläge gelten die Regeln, dass der neue Name zu dem vorangegangenen in einer (frei wählbaren) Beziehung stehen muss und diese Beziehung in früheren Versionen noch nicht verwendet wurde. Auch Beefy Miracle folgte diesem Schema, zumindest wenn man die Regeln frei genug auslegt.

Nun sind die wahlberechtigten Fedora-Mitglieder aufgerufen, einen Namen für Fedora 18 zu bestimmen, das im November 2012 erscheinen soll. Nachdem zahlreiche Vorschläge eingegangen waren, von denen viele analog zu Beefy Miracle mit Gerichten zu tun hatten, stellt der Beirat die Namen Chamoy, Frankfurter, Halva, Ketchy Ketchup, Pamukkale, Pop Soda, Spherical Cow und Tandoori Chicken zur Wahl. Die Wahl endet am 27. April um 0 Uhr.

Mit einer verwandten Abstimmung reagiert der Beirat auf diverse Stimmen, die fragten, ob Release-Namen für Fedora überhaupt noch Sinn ergeben. Der Beirat sieht keine klare Mehrheit für die eine oder andere Seite und will sich mit dieser Abstimmung daher einen Überblick verschaffen. Sollte sich eine Mehrheit der Mitglieder für die Beibehaltung der Namen aussprechen, ist es dennoch denkbar, dass es Änderungen bei der Namenswahl geben wird.

Fedora 18 soll im November 2012 erscheinen, wobei noch keine Einzelheiten bekannt sind. Zunächst muss das Projekt noch Fedora 17 veröffentlichen, das für den 22. Mai geplant ist. Die neue Version der Linux-Distribution wird Neuerungen in den Bereichen Virtualisierung und Cloud, bessere Unterstützung internationaler Schriften, GCC 4.7, GIMP 2.8, KDE SC 4.8, Gnome 3.4 und zahlreiche andere Neuerungen bringen.

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