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Fr, 4. Mai 2012, 08:29

Software::Entwicklung

Open Build Service 2.3.0 erschienen

Das Opensuse-Projekt hat den Open Build Service in der Version 2.3.0 veröffentlicht. Es ist die erste Version mit kommerziellem Support von B1 Systems und bringt zahlreiche Neuerungen.

Open Build Service

Open Build Service, früher Opensuse Build Service, wurde 2006 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und seitdem stetig erweitert. Mittlerweile lassen sich nicht nur Pakete für Opensuse, sondern auch mindestens 21 andere Distributionen, darunter Fedora, Debian und Ubuntu, auf sechs verschiedenen Architekturen erstellen.

Der Service wird von Opensuse zur Erstellung der eigenen Distribution genutzt und kann von jedem Nutzer auch lokal installiert werden. Mit dem Frontend Kiwi können vollständige, individuell angepasste Distributions-Images oder Installationsmedien erstellt werden.

Die neue Version 2.3 integriert eine vollständige Behandlung der Produktpflege, wozu alle Werkzeuge zu rechnen sind, die zur Pflege einer vollständigen Linux-Distribution nötig sind. Projekte können als geschlossen angelegt werden, so dass nur eine Gruppe von Benutzern Zugriff auf den Quellcode und die Binärpakete erhält. Gemeldete Probleme von Bugzilla oder Sicherheitslücken mit CVE-Nummer können verfolgt werden, die Web-Oberfläche und das API wurden weiter verbessert und die Generierzeiten für wichtige Projekte wurden verkürzt.

Darüber hinaus enthält Version 2.3 weitere Verbesserungen. So lassen sich Updates koordinieren, woran auch mehrere separate Gruppen beteiligt sein können. Der aktuelle Status eines Updates kann jederzeit nachverfolgt werden. Es lassen sich auch Reviews integrieren. Außerdem wurde eine Veröffentlichungsverwaltung integriert, mit der Updates isoliert generiert, getestet und publiziert, bei Bedarf auch wieder zurückgezogen werden können. Fehlerkorrekturen können nun auf mehrere Code-Zweige zugleich angewandt werden. Auch die Dokumentation von Updates wird jetzt unterstützt. Diese Neuerungen werden von Opensuse bereits genutzt, um Updates für die Opensuse-Distributionen zu erstellen.

Die Cross-Generierung von Paketen wurde verbessert. Ferner wurde, wie schon vorab bekanntgegeben, eine neue Download-Seite entwickelt, die auf verschiedene Weise in bestehende Webseiten eingebunden werden kann. Open Build Service 2.3.0 ist außerdem die erste Version, für die kommerzieller Support von B1 Systems angeboten wird.

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