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Fr, 22. Juni 2012, 08:00

Software::Netzwerk

Apache Traffic Server 3.2 freigegeben

Apache Traffic Server, ein Caching-Proxy, ist in der Version 3.2 verfügbar, die durchgehend IPv6-fähig ist.

Apache Software Foundation

Ein Caching-Proxy speichert die Inhalte der von Clients angefragten Webseiten und beschleunigt so deren Auslieferung. Außerdem senkt ein Proxy damit die Last am Server. Der Traffic Server stammt ursprünglich von Yahoo, gelangte aber auch nur durch den Kauf von Inktomi in den Besitz des Internetkonzerns und kümmert sich bei Yahoo laut Aussage des Unternehmens seit nunmehr elf Jahren um das Ausliefern der von Yahoo-Nutzern angefragten Seiten. Yahoo hat seinen Traffic Server im Jahr 2009 der Apache Software Foundation gespendet. Demzufolge steht die Software seitdem unter der Apache License 2.0 zur freien Verfügung. Nach Angaben der Apache Software Foundation liefert der Traffic Server derzeit knapp 400 TB Daten pro Tag an Yahoo aus.

Der Apache Traffic Server ist ein sogenannter HTTP/1.1-Caching-Proxy mit geringer Latenz und einer skalierbaren SMP-Unterstützung. Der Apache Traffic Server bringt darüber hinaus ein Plugin-API mit und unterstützt eine Sitzungs- und Konfigurationsverwaltung sowie Authentifizierung, Routing und Load-Balancing.

Die Neuerungen und Änderungen der Version 3.2 sind unmittelbar auf der Downloadseite einsehbar. Das Produkt unterstützt außer Linux auch Mac OS X, FreeBSD und Solaris. Ein Update der Version 3.0 auf die Version 3.2 beschreibt ein ausführlicher Beitrag im Traffic-Server-WIKI.

Die »durchgängige IPv6-Unterstützung« der neuen Version bezieht sich auf die Tatsache, dass die Vorgängerversion 3.0 IPv6 nur auf Client-Seite unterstütze, während in der Version 3.2 alle IP-bezogenen Programmschnittstellen IPv6-tauglich sind.

Neben der IPv6-Fähigkeit zeichnet sich die neue Version außerdem durch eine verbesserte SSL-Unterstützung aus, die jetzt auch SNI (Server Name Indication) und NPN (Next Protocol Negotiation) beherrscht. Außerdem soll die SSL-Implementation stabiler sein. Ferner lässt sich der ein- und ausgehende Traffic jetzt flexibler konfigurieren. Darüber hinaus erlaubt es die Software dem Admin nun, beliebige Adressen und Ports für HTTP und HTTPS zu konfigurieren. Weitere Verbesserungen betreffen das Zwischenspeichern großer Objekte. Außerdem haben die Entwickler die Plugin-APIs überarbeitet.

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