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Mo, 26. November 2012, 14:00

Software::Büro

Erste Alphaversion von LibreOffice 4 freigegeben

Einen ersten Blick auf die Neuerungen der für Februar 2013 vorgesehenen Veröffentlichung von LibreOffice 4 gibt die jetzt veröffentlichte erste Alphaversion.

Textstellen können kommentiert werden

Document Foundation

Textstellen können kommentiert werden

Ohne viel Aufsehen wurde die erste Alphaversion zu LibreOffice 4.0 freigegeben. In den Versionshinweisen sind die geplanten Änderungen aufgelistet.

Im Schreibprogramm »Writer« können jetzt Kommentare zu bestimmten Textstellen rechts am Rand verankert werden. Weiterhin können in Version 4 mathematische Ausdrücke im RTF-Format importiert werden. Wer oft die Funktion zum Zählen von Worten nutzen muss, wird erfreut sein, in Zukunft pro Dokument Buchstaben und/oder Zeichen definieren zu können, die nicht mitgezählt werden. Auf Touchscreens von Tablet-PCs mit MS-Word erstellte Anmerkungen in »Tinte« in den Formaten »docx« oder »rtf« können nun in Dokumente in »Writer« übernommen werden. Außerdem ist es in Version 4 jetzt möglich, Kopf-und Fußzeile auf der Startseite eines Dokuments anders zu gestalten als im Rest des Dokuments, ohne den Gesamt-Stil zu ändern.

Im Modul »Calc« wurde die in der OpenDocument Format Formula aka ODFF1.2 beschriebene Funktion »XOR« neu eingeführt. Der Import von .ods-Dokumenten wurde beschleunigt und der Export von Farbskalen und Excel-Databars in das Container-Format XLSX ist jetzt möglich.

Im Präsentations-Modul »Impress« sollen Voransichten von Multimedia-Inhalten jetzt wesentlich schneller ablaufen als bisher. Voransichten von eingebetteten Videos funktionieren bisher nur unter Linux. Weiterhin wird zukünftig die der letzte Zustand der Seitenleiste gespeichert.

Im Datenbank-Modul »Base« wurde auf allen unterstützten Plattformen außer Windows durch einen neuen Treiber die Integration des Thunderbird-Adressbuchs verbessert. Im Fall von Debian/Ubuntu funktioniert das Einbinden des Adressbuchs seit längerer Zeit damit erstmals wieder, da dort aus Sicherheitsgründen bisher der Standard-Treiber von Mozilla nicht verwendet wurde.

Als »Google Summer of Code«-Projekt entwickelt, wurde jetzt ein neuer Filter für Microsoft Publisher eingeführt. Bisher soll er einwandfrei nur mit der Version Publisher 2003 funktionieren, wird jedoch zügig weiter entwickelt.

Auch die Oberfläche hat einige Verbesserungen erfahren. So kann man jetzt den Text aus Benachrichtigungs-Fenstern zur Weiterverwendung kopieren. Gleichzeitig wird ein neues Widget-Layout eingeführt. Für Linux wird außerdem ab sofort GStreamer 1.0 unterstützt.

Fertige Pakete zum Testen der neuen Funktionen gibt es bereits für Ubuntu in einem LibreOffice-PPA in Launchpad. Laut dem Blog des Paketierers lassen sie sich derzeit nur installieren, nachdem eine eventuell installierte Vorversion entfernt wurde. Die weiteren Schritte bis zur finalen Version Anfang Februar 2013 sind im Veröffentlichungsplan einsehbar.

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Kommentare (Insgesamt: 33 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: Versionitis (atze2, Mi, 28. November 2012)
Re[4]: Ribbons (Michael Stehmann, Di, 27. November 2012)
Re[2]: Versionitis (kotz, Di, 27. November 2012)
Re[8]: Gibt es eigentlich (konkrete) Pläne ... (sfsf, Di, 27. November 2012)
Re[4]: Ribbons (eerf, Di, 27. November 2012)
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