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Mi, 12. Dezember 2012, 14:41

Software::Desktop::KDE

E-Mail-Client Trojita wird Teil des KDE-Projektes

Wie die Gemeinschaft des E-Mail-Clients Trojita bekannt gab, wird die Anwendung ein Teil des KDE-Projektes. Als Grund für die Entscheidung nennt Jan Kundrát die Zielsetzungen der Anwendung, die nun deckungsgleich mit den Zielen des KDE-Projekts seien.

Trojita: Kompaktansicht der Emails

Mirko Lindner

Trojita: Kompaktansicht der Emails

Trojita stellt einen eigenständigen E-Mail-Client dar, der mittels der Qt-Bibliothek realisiert wurde. Ziel der Entwickler ist es, eine schnelle und ressourcenschonende Alternative zu den verfügbaren Lösungen zu erstellen. Als Protokoll setzt Trojita auf IMAP. Andere Verbindungsarten, wie etwa POP3, werden nicht unterstützt. Eine weitere Stärke von Trojita, die von den Entwicklern hervorgehoben wird, ist die Plattformunabhängigkeit. So bindet sich das Programm an keine Umgebung und kann sowohl unter KDE als auch unter anderen Desktops genutzt werden.

Wie die Gemeinschaft nun bekannt gab, wird das Projekt künftig unter dem Dach der KDE-Organisation entwickelt. Zugleich bekräftigt das Team allerdings, von KDE als solches unabhängig bleiben zu wollen. Zwar solle die Anwendung in der Zukunft mehr mit KDE verzahnt werden, doch sei dies lediglich eine optionale Entscheidung ohne direkte Folgen für Nutzer von anderen Umgebungen.

Fotostrecke: 3 Bilder

Trojita: Kompaktansicht der Emails
Trojita: Eine weitere Ansicht des Eingangsordners
Trojita: Erstellung einer Email
Der Grund für die Entscheidung, künftig mehr mit KDE kooperieren zu wollen, ist die kürzlich erfolgte Veröffentlichung der Richtlinien der freien Gemeinschaft. Nach Angaben des Hauptentwicklers von Trojita, Jan Kundrát, decken sich die Zielsetzungen mit denen seines Projekts. Zudem wolle das Projekt ein Teil einer größeren Gemeinschaft werden und von der Hilfe anderer Entwickler und Nutzer partizipieren. Dies sei bereits erfolgt, sagt Kundrát. So hat die KDE-Gemeinschaft zum Einstand gleich elf Übersetzungen zu der Anwendung beigesteuert. Weitere Kooperationen sind im Gespräch.

Trojita steht ab sofort im Extragear-Verzeichnis von KDE bereit. Weitere Informationen zur Anwendung liefern die Hauptseite des Projektes sowie eine Redmine-Installation.

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