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Thema: Programmiersprache REBOL 3 unter freier Lizenz verfügbar

12 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Nachbar am Sa, 15. Dezember 2012 um 00:58 #

Das sagen die Lisp/Haskell/Smalltalknutzer auch immer und die lach ich trotzdem aus. Bring lieber mal ein paar gute Argumente, die auch in der echten Welt zählen.

Tipp: folgende sind KEINE guten Argumente, sondern völlig belanglos:
- rein funktionell
- rein objektorientiert
- rein wasweißich
- homoikonisch
- möglichst wenig Syntaxelemente
- Unterstützung von hygienischen Makros

Stattdessen:
- Quantität u. Qualität der Werkzeuge
- Doku
- Bibliotheken
- wie einfach ist das Anbinden von anderen C-Bibliotheken
- ist die Homepage gut gemacht
- wie gut ist die IDE/Editorunterstütztung
- wie einfach ist das Deployment (auch von darin erstellten Anwendungen)
- wie schmerzfrei ist die Anbindung an nen Webserver (FastCGI ist heute das Mindeste, CGI alleine ist heute einfach nicht mehr drinne)
- Administration
- können auch Idioten damit arbeiten
- Qualität der Implementation

Überlegt mal, wieso solche ... ungünstig entwickelten Programmiersprachen wie Java, PHP oder Perl heute noch in rauen Mengen eingesetzt werden.
Das ist einfach deshalb, weil sie zu dem Zeitpunkt als es darauf ankam ein paar von den oben genannten Eigenschaften boten.

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    Von ms123 am Sa, 15. Dezember 2012 um 02:00 #

    Da fehlt noch was Entscheidendes:
    Akzeptanz. in vielen Firmen brauche ich mit in exotischen Sprachen geschriebener Software nicht ankommen.Da gibt es nämlich Richtlinien an die man sich halten muss.

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      Von AllesAufEinmal am Sa, 15. Dezember 2012 um 12:24 #

      Stimmt, allerdings stellt das Attribut 'Akzeptanz' in Firmen eher den Umstand der Austauschbarkeit von Coder-Sklaven durch ein möglichst großes 'Human Biotop' als die reale Funktionalität der zu nutzende Werkzeuge dar. Am Resultat verändert sich aber nichts, insofern hast du natürlich Recht. Ich denke auch nicht, daß Rebol sich da durchsetzen wird.

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      Von nico am Sa, 15. Dezember 2012 um 14:13 #

      akzeptanz ist in Unternehmensumfeld eigentlich nur die Folge, wenn ein paar Grundlegende Faktoren eingehalten werden. Da wird manch exotisches Zeugs eingesetzt, weil man meint irgendend einen Vorteil daraus ziehen zu koennen. Zukunftsfähigkeit ist auch kein Argument, kaum ein Programm wird 20 Jahre lang eingesetzt und gepflegt, ohne dass irgendeine Migration des Datenstands oder Veränderungen der Plattform notwendig wären.

      Würde immer nur das Eingesetzt, was schon akzeptiert ist, dann gäbe es nur Stillstand.

      Das wichtigsten zwei Fragen geht es "Quick and Dirty" um mal schnell was aus zu rollen ohne gleich kiloweise Dokus zu lesen. Da hat man dann auch gleich die ganzen Anfaenger mit im Boot. Die zweite Frage ist, geht es "big and complex", da sind dann die die Konzerne gleich dabei. Wenn es dann noch billig bis kostenfrei ist, ist der Erfolg schon fast sicher.

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        Von ms123 am Sa, 15. Dezember 2012 um 15:24 #

        Soso, dann frage doch mal bei z.B.: Bosch thermotechnik nach, ob die in ihren Rechenzentrum REBOL hosten?
        Ausser mit Java oder dot-net brauchst du dort nicht vorstellig werden.

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          Von nico am Sa, 15. Dezember 2012 um 18:52 #

          Gerde in derartigen Umfeld (Bosch/Siemens) war es vor noch nicht all zu langer Zeit nicht unüblich seine eigenen inkompatiblen Insellösungen zu schaffen. Jeder Bigplayer hatte sein eigenes Unix, jeder seinen eigenen Dialekt einer bekannten Programmiersprache mit eigener Entwicklungsumgebung. Dank Java und Kostendruck hat sich das ganze etwas gelegt. Gegenüber Kunden wird in eigenen Produkten aber immer noch gerne ähnlich verfahren.

          Siehe bei Datenbanken, NoSQL? War lange Zeit kein Thema, da gab es nur ein paar große Marken und dann der "Spielzeugkrams" für lowbudget. Dank Amazon, Facebook, twitter hat sind plötzlich ganz neue exotische Player entstanden, welche gar nicht so uninteressant sind und in die Projekte mittlerweile viel Geld fließt.

          Wie ist PHP entsanden und groß geworden. Wirklich mögen tut es kaum einer, aber dran vorbei kommt man auch nicht. Oder Ruby. Irgendwann ging es mit Ruby los. Ein paar Projekte haben damit angefangen es zu nutzen. PHP gibt es zwar immer noch, aber die wirklich interessanten und neuren Projekte basieren nun auf Ruby. So ist es auch mir REBOL. Ob es mal eine relevante Rolle spielen wird hängt davon ab ob es bei Bosch verwendet wird. Viel wichtiger ob ein paar Entwickler für wirklich coole Projekte darauf setzen werden und so andere mitreißen. Man sollte dem ganzen eine Chance geben und es beobachten.

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    Von Alexej am Sa, 15. Dezember 2012 um 08:07 #

    Rein funktional kann ein Vorteil sein. Mit dieser Eigenschaft sind Funktionen Beweisbar. Imperative Sprachen bieten das nicht. Dort TESTET man. jUnit bei Java z.B.

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    Von AllesAufEinmal am Sa, 15. Dezember 2012 um 11:51 #

    Wow! Erstaunlich wie wenig Text ausreicht um zu Zeigen, dass man aber auch wirklich NULL Ahnung hat, selten so einen Stuss gelesen, hast du das zusammenkopiert? :-)))))

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    Von K77 am So, 16. Dezember 2012 um 12:12 #

    >>Das sagen die Lisp/Haskell/Smalltalknutzer auch immer und die lach ich trotzdem aus.
    >>Bring lieber mal ein paar gute Argumente, die auch in der echten Welt zählen.
    Argument: CLOSS + Metaobject Protocol

    >>- können auch Idioten damit arbeiten
    Das ist keine Argument für Qualität.

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      Von Nachbar am So, 16. Dezember 2012 um 12:18 #

      Es geht auch nicht nur um Qualität, sondern um gute Gründe, es zu benutzen.
      CLOSS + Metaobject Protocol sind übrigens keine Gründe.
      Es spricht auch nichts dagegen, die Programmiersprache einfach erweitern zu können; immerhin ist Moose ja recht verbreitet.
      Aber das liegt nicht an der Möglichkeit, sondern viel mehr daran, dass viele vorhandenen Bibliotheken wie Catalyst darauf aufbauen.

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