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Do, 10. Januar 2013, 13:02

Software::Mobilgeräte

Ubuntu for Phone auf der CES gezeigt

Nur eine Woche nach der Ankündigung durch Mark Shuttleworth wird auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas eine erste Version von Ubuntu für Smartphones gezeigt.

Ubuntu for Phones

Andrew Cunningham

Ubuntu for Phones

Am Stand von Canonical auf der CES gibt es zur Zeit das angekündigte Ubuntu for Phones zu sehen. Beim Sehen bleibt es derzeit auch noch, denn noch traut man sich nicht, dem Besucher die auf dem Samsung Galaxy Nexus laufende Software zum Testen in die Hand zu geben.

Produktmanager Richard Collins führte das Gerät aber der Presse vor Ort vor und sagte, das System sei zu diesem frühen Zeitpunkt noch unvollständig implementiert, jedoch funktionierten Grundfunktionen wie Telefonie, Messaging und die Kamera bereits zufriedenstellend. Was noch weiterer Arbeit bedürfe, sei das Adressbuch, die Media-Player, Exchange-Active-Sync für Mail und Kalender sowie das Ubuntu-Software-Center. Bereits im Februar möchte Mark Shuttleworth für »early adopters« eine installierbare Version für das Galaxy Nexus anbieten.

Fotostrecke: 7 Bilder

Ubuntu for Phones
Home Screen
App Menü
Ubuntu Events
Ubuntu Launcher
Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Home-Screen nicht übermäßig von anderen mobilen Betriebssystemen, das bekannte Raster mit Sinnbildern zum Start der Applikationen findet sich auch hier. Ansonsten kommt zur Bedienung eine Wischtechnik von allen vier Seiten zum Einsatz. Ein »Wischer« von links bringt die von Unity bekannte Seitenleiste zum Vorschein, die sich sowohl im Lock-Screen als auch in der Standard-Ansicht aufrufen lässt. Die gleiche Bewegung von rechts erlaubt das Wechseln von einer laufenden App in eine andere, wie es vom iPad her bekannt ist. Ein Wischer von oben bringt das auch von Android bekannte Benachrichtigungs-Fenster zum Vorschein. Wischt man von unten in das Display, öffnet sich applikations-spezifisch ein Kontextmenü zur Konfiguration. Hier will Canonical mehr als die üblichen Optionen unterbringen, um dem Nutzer das Verlassen einer App zu ersparen, um den generellen Einstellungsdialog aufzusuchen. Als Beispiel bringt Produktmanager Collins die Einstellung zur Helligkeit des Displays. Diese Einstellung gehöre beispielsweise auch in den Kontext der Kamera.

App Menü

Andrew Cunningham

App Menü

Insgesamt erschien den Kollegen der schreibenden Zunft vor Ort das Gerät so konzipiert, dass man gleich hätte loslegen können, wenn man denn gedurft hätte. Nicht vorgeführt wurde das Gerät in einer Docking-Station mit angeschlossener Peripherie wie Monitor, Maus und Tastatur im PC-Modus. Hier fehlt laut Collins noch die entsprechende Hardware, die Software dazu sei einsatzbereit und man teste diesen Modus bereits intern. Die PC-Funktionalität wurde aber mit »Ubuntu for Android« vorgeführt, indem von einer Telefonie-App unter Ubuntu auf das Adressbuch des Ubuntu for Android auf einem Samsung Galaxy S3 zugegriffen wurde.

Zur weiteren Strategie von Canonical mit derzeit zwei mobilen Systemen sagte Collins, man werde auf jeden Fall schon wegen der hervorragenden Marktstellung, die Android innehat, an Ubuntu for Android dranbleiben, hoffe jedoch, auf lange Sicht werden die Nutzer erkennen, dass ein reines Ubuntu auch für ihr Smartphone oder Tablet die beste Lösung sei.

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