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Thema: Openshot will zu Qt wechseln

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Zwecke am Fr, 26. April 2013 um 13:37 #

...das GTK3 unter Windows nicht mehr lauffähig ist.
Oder kennt einer von euch jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der ein größeres GTK3-Programm zum Laufen gekriegt hat?

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Von Strahlex am Fr, 26. April 2013 um 15:18 #

Qt zu verwenden ist immer eine gute Entscheidung. GTK+ ist meiner Meinung nach zu Linux und Gnome fokusiert, außerdem steht keine kommerzielle Firma dahinter, welche die Kernentwicklung finanziert. Ein weiterer gravierender Vortiel von Qt ist das es sich um kein reines GUI-Framework handelt, man kann (fast) alles portabel mit den Qt Libraries lösen. Vor allem wenn man User bekommen will ist Windows (und OSX) einfach relevant, das vergessen viele Open-Source Entwickler oftmals.

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    Von Jakob_ am Fr, 26. April 2013 um 22:44 #

    Vergessen? Es sind Open-Source Entwickler, warum sollten sie sich auf proprietäre Systeme fokussieren?

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      Von sebas am Fr, 26. April 2013 um 23:05 #

      Weil es ihnen wichtig sein könnte.

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      Von McBain am Fr, 26. April 2013 um 23:14 #

      Es sind Open-Source Entwickler, warum sollten sie sich auf proprietäre Systeme fokussieren?

      Qt ist auch OSS und FLOSS.
      Soweit ich weiß entwickeln die meisten Gtk-Leute ehrenamtlich und verdienen somit kein Geld damit. Es gibt derzeit wohl auch keine Gtk-Maintainer, die MS-Windows verwenden oder Zeit dafür hätten.

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        Von Eintopf am Sa, 27. April 2013 um 02:47 #

        http://blogs.gnome.org/otte/2012/07/27/staring-into-the-abyss/

        For anecdotal numbers: GTK has 1 person working full-time on it (me). Glib doesn’t even have that. I think evolution is in a similar situation

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Von Herr Müller am Fr, 26. April 2013 um 15:23 #

Ein open source Video Editor auf Qt Basis - das erinnert mich doch stark an kdenlive! (das auch vor ein paar Monaten nach Spendenaufrufen stark an Stabilität und Funktionalität hinzugewonnen hat)
Gut, kdenlive hat auch noch KDE Abhängigkeiten, aber was wurde nur aus der guten alten Philosophie für EIN Problem EIN gutes Programm zu haben? Gerade im open source Bereich halte ich so etwas für traurige Resourcen Verschwendung. Oder hat Openshot irgendeinen besonderen anderen Ansatz? Ich lasse mich gerne aufklären.

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    Von zettberlin am Fr, 26. April 2013 um 15:46 #

    > was wurde nur aus der guten alten Philosophie für EIN Problem EIN gutes Programm zu haben?

    Bei der Produktion von Filmen und Musik fallen viel mehr als nur ein Problem an, das es zu lösen gilt. Und es gibt auch sehr unterschiedliche Anforderungen: wer viel mit Animation und CGI machen will, wird sich Blender ansehen, wer einfach schnell einen Urlaubsfilm schneiden und bisschen aufbretzeln möchte, wird mit OpenShot ganz gut bedient, wer etwas mehr will, vielleicht eher mit KDEnlive und wer fertige Filme nachvertonen will, wird mit einer der nächsten Versionen von Ardour3 deutlich glücklicher als mit den simplen Tonspuren von KDEnlive.

    Es stimmt schon, dass Open Shot KDEnlive ziemlich ähnlich ist aber im Zweifelsfall habe ich lieber zwei ähnliche Anwendungen für ungefähr die selbe Aufgabe als eine riesige mit der ich dann für alles irgendwie leben muss.

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    Von ac am Fr, 26. April 2013 um 17:04 #

    >Ein open source Video Editor auf Qt Basis - das erinnert mich doch stark an kdenlive!

    Ich habe just Kdenlive und Openshot ausgegebenem Anlaß getestet. Beide Programme sind funktional unzureichend und stürzten nach ein wenig Spielerei, nur Minuten nach Programmstart, ab. Nutzlos.

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    Von Leszek am Fr, 26. April 2013 um 18:27 #

    Wenn OpenShot weiterhin auf das von Kdenlive entwickelte Melt setzen würde, wäre das auch wirklich der Fall.
    Aber mit der neuen Finanzierung von OpenShot soll ja auch eine neue Bibliothek für die Videobearbeitung geschaffen werden.
    Bin mal gespannt was draus wird.

    Ganz ehrlich gesagt wird es auch langsam Zeit.
    Kdenlive hat OpenShot nämlich gerade in Punkto Zuverlässigkeit langsam aber sicher den Rang abgelaufen, auch wenn die Zielgruppe eine leicht andere ist.

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      Von zettberlin am So, 28. April 2013 um 02:52 #

      > das von Kdenlive entwickelte Melt

      ahhhmmm, nicht ganz von KDEnlive entwickelt, nur teilweise mitentwickelt/gepflegt. Ursprünglich entwickelt wurde MLT von Ushodaya Enterprised Limited, einem Pakistanischen Fernsehsender. Dan Dennedy ist heute Admin für MLT auf Sourceforge und nebenbei Entwickler bei KDEnlive. Charles Yates ist nur bei MLT, nicht bei KDEnlive.

      MELT ist schon ein eigenständiges System, nicht etwa sowas wie ein Anhängsel von KDEnlive(eher umgekehrt ;-) )

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Von Johann am Fr, 26. April 2013 um 18:34 #

Ich habe mir Qt-SDK heruntergeladen (1,2 GB ??) und installiert. Nur die Installation dauerte 1/2 Stunde. Am Ende kam die Meldung, dass etwas nicht installiert werden konnte, aber startbar ist das Zeug trotzdem.

Also, so ein Moloch habe ich lange nicht gesehen. Ich verstehe wirklich nicht, wieso das Ding so beliebt ist. Ich habe gedacht, die Entwicklung geht in die Richtung kleine, überschaubare, leistungsfähige Werkzeuge.

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    Von Qtler am Fr, 26. April 2013 um 18:49 #

    Was hast du dir denn da heruntergeladen? Das ist doch nur ca 100 MB groß. Und wenn man wirklich alles haben möchte, mit Doku und allem Pipapo, ist es ca. 500 MB groß

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    Von 0815 am Fr, 26. April 2013 um 18:54 #

    Wahrscheinlich hast du die Debug-Symbols mit installiert. Dann ist es in der Tat 1,2 GB groß.

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    Von sebas am Fr, 26. April 2013 um 23:07 #

    Du kannst auch ganz einfach nur QtCreator installieren, beim SDK kommt allerlei Kram mit, den nicht jeder benötigt.

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    Von Hyper-Snyper am Sa, 27. April 2013 um 00:54 #

    >Ich habe gedacht, die Entwicklung geht in die Richtung kleine, überschaubare, leistungsfähige Werkzeuge.
    Für den PC? Nein nein, hier geht die Entwicklung in Richtung große, aufgeblasene, unübersichtliche und dennoch unzureichende Frameworks und weg vom modularen Bibliothekprinzip.
    Qt ist wirklich noch eines der besseren Frameworks, weil es wirklich so ziemlich alles abdeckt und zumindest im fertigen Programm nur das drin ist, was dort reingehört.
    Im Gegensatz zu den ganzen Pseudoschrott wo dann die Häfte nur Makefiles und Designvorlagen sind.

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    Von Strahlex am Sa, 27. April 2013 um 12:15 #

    1.2GB klingt nach der Version für Smybian, Meego, BlackBerry oder Android. Die Qt Libraries + Header sind ungefär 300MB groß + ca. 200MB Dokumentation. Installation dauert unter Linux wenige Minuten unter Windows kanns in der Tat etwas dauern, liegt aber daran das NTFS nicht für eine große Anzahl an Dateien geeignet ist.

    Ein simples Hello-World (mit GUI) kommt in der Tat mit Qt5 auf ca. 30MB, das "Problem" haben aber nur Windows (und Mac) User, da unter Linux ja die Libraries nicht ausgeliefert werden müssen. Bei den 30MB ist aber dann so gut wie alles dabei was für 90% aller Anwedungen ausreicht.

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      Von Ork am Sa, 27. April 2013 um 17:42 #

      1.2 GB ist das Qt SDK 1.2 mit Symbian und Meego samt docs, made, emulator, vm, usw. usf. kA warum der OP sich das draufgespielt hat. Das gibts nicht mal mehr zum downloaden :shock:

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      Von Johann am Sa, 27. April 2013 um 19:56 #

      es ist nich Qt sondern SDK. War mein Fehler, ich dachte , OK die Telefone sind auch dabei, egal. Jetzt habe ich geschaut, ich hätte die 650 MB Variante Qt für MinGW holen sollen.

      Aber trotzdem, ich habe einen P4/2.8GHz und 1 GB Speicher mit winXP. Durch die Installation ist mime=.cpp auf QtCreator eingestellt. Wenn ich also eine .cpp Datei editieren möchte, dann startet der Creator sage und schreibe 23 Sekunden, beim nächsten Aufruf 3,5 Sekunden. Die gleiche Datei braucht mit VC++2005 4 Sekunden und alle weiteren Starts sind mit 0,3 Sekunden fertig.

      Ist es ohne die Telefone besser? Und wenn ja, warum?

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        Von Strahlex am So, 28. April 2013 um 13:13 #

        Der Vergleich hinkt irgentwie, eine 8 Jahre alte IDE mit einem aktuellen Qt-Creator zu vergleichen ist nicht sehr sinnvoll. Mal abgesehen davon das die Startzeit komplett irrelevant ist, was zählt ist wie gut sich das Ding zum Programmieren eignet.

        Vergleiche mal lieber mit einem aktuellen Eclipse, das braucht selbst bei mir Sekunden zum Starten.

        PS: Einen P4 würd ich mir auch nicht mehr zum Programmieren antun, da verbrät man mehr Zeit mit Kompilieren als mit Coden. Vor allem wenn man auch ein bisschen was mit Embedded-Emulatoren machen muss, das bringt sogar meinen Laptop an die Grenzen.

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    Von TBO am So, 28. April 2013 um 11:01 #

    Wenn man sich das SDK mit allen Libraries, Dokumentation, IDE, Simulatoren, Debug-Builds etc. pp. runterlaedt, muss man eben damit rechnen, das es etwas groesser ist. Ein (Qt)Webkit im Debug-Mode ist nicht klein.

    Das mag auf den ersten Blick wie monolithische Bloatware wirken, ist es aber nicht. Das SDK ist nicht gleich Qt. Mit Qt 5 ist Qt nochmals deutlich modularer geworden als vorher, Module die man nicht braucht laesst man weg. Qt laesst sich sehr gut auf die eigenen Beduerfnisse "runterstrippen". Nicht umsonst wird es im Embedded-Bereich immer verbreiteter und ist zentraler Teil des Stacks auf Blackberries BB10-Geraeten.

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    Von QTler am Mo, 29. April 2013 um 09:23 #

    Naja, also das ist das komplette SDK mit Tonnen an Zusatzmaterial. Das ist ehrlich gesagt sogar noch im normalen/heutigen Bereich.
    Lade dir mal das SDK zu irgendeinem größeren Framework herunter - da bist du inklusive aller Binaries, Dokumente und Samples bei locker 2.0GB und mehr. Richtig ist, dass das etwas groß aussehen mag im Vergleich zu anderen/kleineren Libs sein - aber für ein Paket aus dem Enterprise-Bereich finde ich diese 1.2GB jetzt nicht sonderlich überzogen?
    Grüße,
    Flo
    Gründer / www.lelala.de

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Von Lübs am Do, 2. Mai 2013 um 09:30 #

Steht die Entwicklung still? Ich finde bei Google nur alte Infos.

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