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Mi, 15. Mai 2013, 13:42

Software::Distributionen::Canonical

Canonical zeigt Vorschau auf Mir und Unity-Next

Das Team hinter Mir und der neuesten Unity-Generation hat eine Vorschau auf die kommende Entwicklung gegeben. Gezeigt wird neben der Bedienung einer mobilen Variante auch das Zusammenspiel zwischen dem Desktop und dem Display-Server.

ubuntu.com

Die Vision des Desktops wird spannend. Den Anstoß dazu gab eine Ankündigung von Canonical Anfang des Jahres, wonach weder X noch Wayland den Anforderungen von Ubuntu entsprechen würden. Diese Anforderungen waren wohl in der letzten Zeit gestiegen, denn neben dem Desktop und Notebooks soll Ubuntu auch auf Fernsehgeräten und Smartphones laufen. So sagte denn auch Jono Bacon in einem Video, dass es durchaus wahrscheinlich sei, dass Ubuntu einen eigenen Display-Server entwickele. Mitte März konkretisierte das Unternehmen die Pläne.

Die Reaktionen aus der Gemeinschaft fielen unterschiedlich aus. Vor allem die Initiierung eines neuen Display-Servers missfiel manchem Entwickler. So bekräftigte beispielsweise der Maintainer von Kwin, Martin Gräßlin, noch Anfang dieser Woche seine Ablehnung gegenüber Mir. Unter anderem bemängelte er, dass es von Mir noch nichts zu sehen gebe und es deshalb keine gute Idee sei, die Entscheidung Wayland oder Mir aufzuschieben.

Doch nun präsentiert Canonical eine erste Vorschau auf die kommenden Entwicklungen. In einem Video zeigt Michael Zanetti – prominent mit einem KDE-T-Shirt – das Zusammenspiel zwischen Mir und Unity-Next. Zu sehen ist unter anderem die Geschwindigkeit von Mir und die Phone/Tablet-Variante von Unity-Next. Wie die Entwickler allerdings betonen, haben sie noch nicht alle Möglichkeiten der Optimierung der Geschwindigkeit ausgenutzt.

Als Plattform nutzt Ubuntu in der aktuellen Demonstration Apples MacBook Pro mit Intel HD-Chipsatz. Die Auflösung des gezeigten Desktops liegt bei 2880 x 1800 Pixel.

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