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Thema: Arch Linux mahnt Anwender zur Vorsicht beim nächsten Upgrade

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Von dirk am Di, 4. Juni 2013 um 16:53 #

Die Anleitung funktioniert, und das Update lief gestern sauber über die Bühne.

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Von HabeDaMalNeFrage am Di, 4. Juni 2013 um 17:10 #

Ich dachte immer /bin, /sbin und Co sollten auf der Root-Partition verbleiben, damit man /usr auf einer separaten Partition oder Netz auslagern kann und falls es Schwierigkeiten beim Mounten oder Fehler auf der Partition gibt, kann man mit den Systemmitteln noch reparieren. Dies wäre ja dann doch nicht mehr möglich weil die Programme in /usr liegen. Dann hilft ja nur noch ein Livesystem zum Reparieren.

Somit müssen diese Verzeichnisse auf / bleiben:
/bin, /etc, /lib, /root, /sbin, /sys, /usr

/dev, /proc, /run, /sys werden zur Laufzeit angelegt, somit fehlen diese auf der Liste

Aufgelagert werden darf dann nur
/boot, /home, /media, /mnt, /opt, /srv, /tmp, /var

Oder habe ich einen Denkfehler? Man ist ja nicht perfekt. Vielleicht gibt es ja ein Upgrade für mich... :)

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    Von Christopher Roy Bratusek am Di, 4. Juni 2013 um 17:23 #

    Im Prinzip ja. Allerdings bedeutet /usr "Unix System Recoures", nicht "user", wie manch einer falsch verstehen könnte. die Sachen von / nach /usr zu verschieben würde dem ursprünglichem Sinn dieses Verzeichnisses gerecht werden. Solange man /usr nicht auf eine separate Partition ausgelagert hat, kann einem das egal sein.

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      Von unixer am Di, 4. Juni 2013 um 19:59 #

      Ich kannte es nur so, dass /usr ursprünglich die home directories enthielt. Da irgendwann der Platz auf der / partition zu knapp wurde, wurden einzelne Teile ausgelagert, dadurch kam sowas wie /usr/bin, /usr/lib etc. Als dann /usr zugemüllt war, hat man die home directories woanders hingeschoben.

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      Von irgendwer am Di, 4. Juni 2013 um 20:02 #

      Da gibt es verschiedene Meinungen.

      Andere behaupten, /usr wäre tatsächlich ursprünglich die User-Partition gewesen und man hätte es erst, nachdem es halt immer mehr für diverse andere Dinge zweckentfremdet wurde, in besagtes "Unix System Recoures" umgetauft.

      Klingt mir durchaus plausibel. Diverse alte unixoide Systeme legen tatsächlich dort ihre Nutzerdaten ab. Sogar manch moderne, Minix glaube noch immer.

      Und diversen anderen Akronymen wurde ja auch erst nachträglich eine tollere, passendere Bedeutung zugedichtet (post hoc backronym; wie SOS ursprünglich keine Bedeutung hatte, nun aber für "Save Our Souls" steht; hab schon mal bessere Beispiele gelesen, fällt mir grad keins ein; glaub das beste war eine Firma, die mittlerweile was ganz anderes macht als wofür das Firmennamen-Akronym ursprünglich stand und sich daher kurzerhand ein neues zugelegt hat - also selbes Akronym, neue ausgeschrieben Bedeutung).

      Belastbare Quellen habe ich allerdings weder für das eine noch das andere. Schließlich müssten die aus den 70ern stammen...

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        Von Nasenbaer am Di, 4. Juni 2013 um 20:55 #

        In der Tat findet man in Netz unterschiedliche Erläuterungen. "Recoures" war es aber nie, ihr meint sicher "Resources" - da hat sich wohl ein Schreibfehler eingeschlichen.

        TDLP spricht hingegen sogar von "User System Resources" und sagt, dass es unter Unix damals die Home-Verzeichnisse enthielt und damit "user" doch der ursprüngliche Hintergrund war. Ich hatte damals noch keine PC, geschweige denn, dass ich bereits geboren war, also kann ichs nicht sagen. ^^

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        Von p90 am Di, 4. Juni 2013 um 22:05 #

        SOS steht bis heute nicht für Save Our Souls. Das sieht man schon daran das die Sequenz ohne die Morsetypischen Pausen zwischen den Buchstaben gemacht wird. SOS ist EIN Signal nicht DREI einzelne Buchstaben. Um genau zu sein ist es die kürzeste Sequenz die drei mal die Drei enthält.

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        Von haha am Mi, 5. Juni 2013 um 09:38 #

        Mir wurde unix source gelehrt.

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      Von Ignatz am Mi, 5. Juni 2013 um 11:22 #

      Das Buch »The Unix Programming Environment« behauptet aber, usr stehe für User:

      http://linux.derkeiler.com/Newsgroups/comp.os.linux.misc/2005-12/msg02154.html

      Grueße
      Ignatz

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    Von =HAL-9000= am Mi, 5. Juni 2013 um 11:40 #

    Der Denkfehler ist das mittlerweile per initrd gebootet wird und das alte ThinClient Modell mit verteilten Platten dadurch sowieso obsolet geworden ist. Bei Fedora gab es durchaus hitzige Diskussionen zu dem Thema, ob das der richtige Weg ist wird sich aber erst in einem der nächsten Releases zeigen, dafür sind das meisten Kritikpunkte zu subjektiv besetzt.

    MfG =HAL-9000=

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Von haha am Di, 4. Juni 2013 um 17:14 #

Ups, von diesen Schwachsinn habe ich noch gar nichts mitbekommen. D.h. man kann /usr nicht mehr als Partition extra mounten und sie mit evtl. anderen Mountoptionen versehen?

Ein kleiner Beitrag zur Systemaufweichung...

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    Von p90 am Di, 4. Juni 2013 um 17:28 #

    Tjo, das ist im Prinzip schon ne ganze Weile so weil anscheinend udev nicht so ganz mit einer separaten /usr klar kommt.
    Siehe auch:
    http://freedesktop.org/wiki/Software/systemd/separate-usr-is-broken/

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Von devent am Di, 4. Juni 2013 um 17:38 #

Hier sind mehr Fakten dazu:
http://www.freedesktop.org/wiki/Software/systemd/TheCaseForTheUsrMerge/
http://lists.busybox.net/pipermail/busybox/2010-December/074114.html

Persönlich finde ich es sehr gut. Damit muss ich nicht immer schauen ob ein Tool nun in /bin, /sbin oder /usr/bin oder /usr/sbin installiert ist. Ich würde es auch begrüßen wenn man /usr/bin und /usr/sbin zusammenführen würde.

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    Von haha am Di, 4. Juni 2013 um 18:15 #

    1. man type
    2. alle grundlegenden Tools, die welche vor dem Mountprozess benötigt werden, gehören/(gehörten) nicht unter dem /usr/... -Verzeichnis.

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      Von p90 am Di, 4. Juni 2013 um 18:55 #

      Was sind den deine Grundlegenden Tools? Das ist doch genau das Problem. Entweder ich will viele usecases abdecken ergo könnte ich auch direkt /usr auf / verschieben weil dann eh ein Großteil da hin geht oder ich sage: Initram für das mounten des /usr. DIe zweite Lösung gefällt mir persönlich besser aber ich kenne auch Leute die das nicht mögen.

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      Von devent am Di, 4. Juni 2013 um 19:05 #

      Von freedesktop.org:


      Myth #9: The /usr split is useful to have a minimal rescue system on the root file system, and the rest of the OS on /usr.

      Fact: On Fedora the root directory contains ~450MB already. This hasn't been minimal since a long time, and due to today's complex storage and networking technologies it's unrealistic to ever reduce this again. In fact, since the introduction of initrds to Linux the initrd took over the role as minimal rescue system that requires only a working boot loader to be started, but not a full file system.

      Myth #10: The status quo of a split /usr with mounting it without initrd is perfectly well supported right now and works.

      Fact: A split /usr without involvement of an initrd mounting it before jumping into the root file system hasn't worked correctly since a long time.

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        Von gol am Mi, 5. Juni 2013 um 06:19 #

        Also um das auf die beliebten Autovergleiche umzubrechen:
        Wenn's regnet und mein Auto kein dichtes Dach hat, löse ich das Problem indem ich nur noch an sonnigen Tagen fahre oder mir gleiche ein neues Auto hole.

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          Von Fahrschullehrer am Mi, 5. Juni 2013 um 09:35 #

          Um in dem völlig schiefen Bild zu bleiben, eher so:

          Wenn dir dein Autohändler die Lenkung rechts eingebaut hat, weil er das besser findet, montierst du sie wieder links. Und auf der rechten Seite ein zusätzliches Lenkrad mit Zahnriemen nach links, für die Leute, die partout nicht links sitzen wollen oder können beim Lenken.

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            Von gol am Mi, 5. Juni 2013 um 12:56 #

            Erstens ist es bei allen Autos links, nun wird's sie rechts verbaut, weil man zu blöde ist die anderen Probleme zu fixen. Das Problem das getrennte /usr nicht mehr sinnvoll ist hat seine Ursache darin dass der gesamte Bootvorgang zwecks Optimierung wissentlich zerstört wurden ist. Das Grundproblem wurde nicht behoben.

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    Von haha am Di, 4. Juni 2013 um 18:21 #

    man type

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      Von haha am Di, 4. Juni 2013 um 20:54 #

      hier hat das netz eigene wege gesucht...

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      Von Was bringt's? am Mi, 5. Juni 2013 um 11:29 #

      Was soll die manpage von type dazu beitragen?

      Ich kenne "type" als Shell-Builtin der Bash, das (auf Dateien reduziert) nur Kommandos/Dateien findet, die über PATH erreichbar sind.

      Wenn also /usr/sbin NICHT in PATH enthalten ist, dann wird "type" da auch nicht weiterhelfen und dementsprechend keine Aussage treffen können, ob ein Kommando von dort stammt.

      Also, was soll das bringen? Oder übersehe ich was?

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