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Di, 15. Oktober 2013, 12:41

Software::Spiele

»Linux braucht nur ein Killer-Game«

Laut dem Entwickler des Spielehits »Battlefield« braucht Linux lediglich ein einziges Top-Spiel, um zu explodieren und sich am Markt als eine feste Größe zu etablieren.

EA

Spätestens seit der Vorstellung von Steam ist Linux nicht nur für Administratoren, sondern auch für Spieler interessant. Doch auch die Freigabe der Plattform verhalf Linux nicht wirklich zum Durchbruch als Spiele-Plattform. Schuld daran ist laut Aussage des Battlefield-Entwicklers der Mangel eines »Killer«-Spiels, das exklusiv für Linux veröffentlicht wurde.

Nach Ansicht des Creative Directors von DICE, Lars Gustavsson, bedürfte es lediglich einer einzelnen Anwendung, um den Markt förmlich explodieren zu lassen. Diese Praxis seit bereits erfolgreich bei der Vorstellung von Konsolen erprobt worden. So wurde beispielsweise die Veröffentlichung der Xbox von der Veröffentlichung von Halo flankiert. Auch Sony, Nintendo oder Sega brachten exklusive Titel nur für ihre Plattformen heraus. »Normalerweise braucht es eine Killer-App oder ein Spiel, damit die Leute bereit sind, eine neue Plattform zu nutzen«, so Gustavsson gegenüber Polygon.

Dass ein Zugpferd bei der Verbreitung einer Plattform hilfreich ist, zeigte sogar Valve selbst. So hat das Unternehmen bei der Veröffentlichung des Spielehits »Half-Life 2« die Registrierung bei Steam erzwungen und so der Plattform zum Durchbruch verholfen. Bei EA war es dagegen Battlefield 3, das den Weg für die anfangs unbeliebte Spieleplattform Origin ebnete. Ob die Zugkraft eines Spieles heute allerdings ausreicht, um eine komplette Plattform zu etablieren, ist nicht sicher.

Für Gustavsson ist die Sachlage allerdings klar. »Wir wollen nicht ohne Grund unbedingt auch Linux unterstützen«, so der Manager. So gehe der Produzent von Battlefield davon aus, dass sich bereits in den nächsten zehn Jahren der Markt der Computerspiele grundlegend verändern werde und beispielsweise mobile Plattformen und Indie-Hersteller den klassischen Rechnern und etablierten Spieleschmieden massiv Marktanteile abjagen werden. Gustavsson glaubt deshalb, dass die Steam Machines gesund für den Konsolen-Markt sein und ihn aufbrechen werden. Dazu wird Valve, wie bereits schob bei der Einführung von Steam, wohl auch geeignete Maßnahmen treffen und die eigene Plattform den Anwendern schmackhafter machen.

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