Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Fr, 25. Oktober 2013, 14:09

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 20 verzögert sich

Die Freigabe der Version 20 der Linux-Distribution Fedora verzögert sich um mindestens eine Woche. Statt dem 3. Dezember peilt das Projekt jetzt den 10. Dezember an.

fedoraproject.org

Ein Fedora-Entwicklungszyklus ohne Anpassungen des ursprünglichen Zeitplans wäre etwas sehr Ungewöhnliches. Auch Fedora 20, das allmählich in die letzte Phase der Entwicklung eintritt, schlägt nicht aus der Art und wurde bereits vor der Alphaversion um eine Woche verschoben. Damit rutschte der ursprünglich geplante Freigabetermin bereits vom November in den Dezember. Im Vergleich mit Fedora 18, das nach mehreren Aufschüben schließlich auf den 15. Januar 2013, neun Wochen später als geplant, erschien, war dies aber noch ohne Bedeutung.

Das Fedora-Leitungsgremium (Fedora Engineering Steering Committee, FESCo) hat jetzt aber eine zweite Verschiebung um eine Woche beschlossen. Bei den regelmäßigen Besprechungen des Teams wird immer, wenn eine Veröffentlichung ansteht, die Frage erörtert, ob es schwerwiegende Probleme gibt, die die Freigabe verzögern könnten. Im Meeting vom 24. Oktober wurde festgestellt, dass es noch zu viele kritische Fehler gibt. Das Team glaubt, dass eine zusätzliche Woche genügt, das Projekt wieder in ruhige Fahrwasser zu lenken, und hat daher die Terminplanung entsprechend angepasst. Nach dieser Änderung wird die für den 29. Oktober geplante Betaversion auf den 5. November verschoben, und die offizielle Freigabe auf den 10. Dezember. Weitere Verschiebungen sind wie üblich nicht ausgeschlossen.

Die Hauptgründe für den Aufschub liegen in einigen schwerwiegenden Fehlern, die den Status von »blockierenden Fehlern« erhalten haben. Die meisten davon betreffen das Installationsprogramm Anaconda und sind wahrscheinlich durch kleine Änderungen zu beheben. Ein weiteres Problem ist, dass das Installations-Abbild die Größe einer DVD (4,7 GB) überschritten hat. Anscheinend hat noch niemand genau nachgesehen, wourch die Zunahme verursacht wurde, doch die Korrektur des Problems muss nun zwingend ziemlich schnell erfolgen.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung