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Fr, 6. Dezember 2013, 11:45

Software::Datenbanken

PostgreSQL korrigiert schwerwiegende Fehler

Die Entwickler der freien objektrelationalen Datenbank PostgreSQL haben ein Sicherheitsupdate für einen schwerwiegenden Fehler veröffentlicht, der zum Verlust von Daten führen kann. Betroffen von dem Problem sind alle aktuellen Versionen ab 8.4.

PostgreSQL

Die PostgreSQL Global Development Group hat ein wichtiges Update für alle unterstützten Versionen des PostgreSQL-Datenbanksystem veröffentlicht. Es behebt drei schwere Fehler, die zu Datenverlust bei der Nutzung der Replikation und bei der Datenbankwartung führen können.

Das als »November 2013 Replication Data Loss Issue« bezeichnete Problem führt dazu, dass replizierte Daten nicht konsistent zwischen dem Master und dem Replikanten synchronisiert werden. So kann es vorkommen, dass Daten, die gelöscht wurden, weiter vorhanden sind, was zu einer Korrumpierung der Tabellen führt. Doch auch der andere Weg ist vorstellbar und aktualisierte Daten werden nicht korrekt synchronisiert.

Darüber hinaus beheben die Aktualisierungen auch diverse andere Probleme. So listet beispielsweise das Änderungslog der aktuellen Version 9.3 eine Vielzahl an weiteren Änderungen, die die Stabilität des Systems verbessern. Alle Nutzer werden deshalb aufgefordert, bei der ersten sich bietenden Gelegenheit eine Aktualisierung ihrer Systeme durchzuführen.

PostgreSQL baut auf eine fast 20-jährige Entwicklung auf, welche an der University of California in Berkeley begann und ursprünglich das Ziel hatte, einen Nachfolger für Ingres zu schaffen. Die erste Version von Postgres erschien 1989. 1994 wurde das System um einen SQL-Interpreter erweitert und in Postgres95 umbenannt. 1996 wurde die Entwicklung forciert, verbunden mit einem Wechsel des Namens zu PostgreSQL. Die erste Version mit diesem Namen war 6.0. Der momentan stabile Hauptzweig ist PostgreSQL 9.3, das im September dieses Jahres veröffentlicht wurde.

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