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Mo, 23. Dezember 2013, 12:38

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 16 KDE und XFCE unterm Weihnachtsbaum

Während vor rund drei Wochen Linux Mint 16 »Petra« mit Cinnamon und Mate erschien, folgen nun die traditionelleren Desktop-Umgebungen KDE und XFCE.

Linux Mint 16 KDE

Linux Mint

Linux Mint 16 KDE

Linux Mint 16 in der KDE-Ausführung bringt KDE 4.11 mit. Als Highlights von Mint 16 mit KDE bezeichnen die Anmerkungen zur Veröffentlichung unter anderem die neue Monitor-Konfiguration mit KScreen, mit dem bessere Multi-Monitor-Unterstützung sowie die automatische Erkennung und Einrichtung neu angesteckter Monitore Einzug in KDE hält. Nepomuk als semantische Speicher- und Suchmaschine hat eine merkbare Beschleunigung erhalten, Dolphin reagiert ebenfalls schneller bei umfangreichen Dateioperationen und das Kickoff-Menü zeigt frisch installierte Applikationen für einige Tage an.

Netzwerk-Freigaben kann Mint 16 mit KDE über das Werkzeug Samba Mounter transparent lokal einbinden. Zudem können diese Freigaben künftig beim Start automatisch eingebunden werden.

Die XFCE-Edition von Linux Mint 16 basiert auf XFCE 4.10. Abweichend von der Standardinstallation verwendet Mint 16 hier Whisker-Menü 1.2, das um einige Optionen erweitert wurde.

Darüber hinaus basieren auch die neuen Varianten mit KDE oder XFCE, wie die bereits veröffentlichten Cinnamon- und Mate-Abbilder, auf Ubuntu 13.10 sowie Kernel 3.11 und erhalten auch die weiteren Neuerungen wie einen sowohl visuell als auch technisch überarbeiteten Anmelde-Manager MDM. Zudem erfuhr der Dateimanager Nemo eine Überarbeitung, die unter anderem die Zuordnung von MIME-Typen vereinfacht. Dateioperationen wie Kopieren oder Verschieben werden in der Taskleiste auch nach dem Schließen des Fensters künftig noch angezeigt.

Zudem wurden Kernel-Installationen sicherer gestaltet, die Unterstützung für UEFI und Steam verbessert und das ISO-Abbild weniger stark komprimiert. Das resultiert zwar in einem größeren Download, hat aber den Vorteil, dass die Geschwindigkeit beim Laden des Live-Modus erhöht wurde. Ein kleines Werkzeug zum Formatieren von USB-Sticks fand seinen Weg in Mint 16. Es beherrscht die Dateisysteme NTFS, FAT32 und Ext4 und ist sowohl eigenständig als auch im Dateimanager Nemo benutzbar. Die Unterstützung für Pulse Audio wurde verbessert. Anwender, die trotzdem weiterhin auf Alsa setzen wollen, müssen lediglich das Paket pavucontrol entfernen und statt dessen xfce4-mixer installieren.

Linux Mint wird für 32-Bit- oder 64-Bit-x86-Prozessoren angeboten Die ISO-Abbilder können von verschiedenen Spiegelservern heruntergeladen werden.

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