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Fr, 16. Januar 2015, 10:50

Hardware::Systeme

Compulab bringt neue Fit-PCs und eine MintBox

In der Baureihe Fit-PC stellt Compulab vier neue Barebones vor, die allesamt auf den Mullins-APUs von AMD basieren. Die neuen Minirechner mit lediglich 0,22 Liter Volumen hören auf den Namen Fitlet.

Zu den drei Basismodellen, die Compulab jetzt vorstellte, gesellt sich die in Zusammenarbeit mit Linux Mint konzipierte Mintbox Mini, die bereits mehrere Vorläufer hat. Die drei Basismodelle und die MintBox Mini stecken alle in Gehäusen mit den Maßen 10,8 x 8,3 x 2,4 cm und entweder den mit Doppelkern ausgestatteten E1 Micro-6200T mit 1,0 bis 1,4 GHz oder einen A4 Micro-6400T mit vier Kernen und 1,0 bis 1,6 GHz. Integriert ist eine Radeon-R3-GPU, die, je nach Modell, mit 300 bis 500 MHz taktet. Außer bei der APU unterscheiden sich die drei Varianten Fitlet B, Fitlet i und Fitlet X auch bei den Schnittstellen. Alle Varianten verfügen über zwei HDMI-1.4-Ausgänge, einen mSATA-Slot, einen Micro-SD-Kartenleser, vier USB 2.0- und zwei USB 3.0-Ports, Gigabit-Ethernet sowie den Realtek ALC886-Audio-Chip. Dazu gibt es für Tüftler jeweils einen seriellen COM-Port, GPIOs und einen internen mini-PCIe-Steckplatz.

Fotostrecke: 4 Bilder

MintBox Mini
Fitlet X
Fitlet i
Fitlet B
Bei den Netzwerkschnittstellen bietet Fitlet i einen zweiten Gigabit-Ethernet-Anschluss, während die X-Variante derer vier aufweist. Auch beim WLAN-Chip gibt es Unterschiede. Entsprechen die X- und B-Versionen dem n-Standard, beherrscht der Chip im Fitlet i auch den ac-Standard.

Das günstigste Modell ist mit 129 US-Dollar der Fitlet B, der mit AMD-E1-Micro-6200T und Radeon-R2-GPU ausgestattet ist. Der Fitlet X und Fitlet i sind mit einer sogenannten »Function And Connectivity Extension T-Card« (FACET) ausgestattet, die die Geräte beim Hersteller für verschiedene Einsatzzwecke konfigurierbar machen. So ist etwa der Fitlet X mit vier Gigabit-LAN-Ports ausgestattet, die ihn für Netzwerk- und Routingaufgaben prädestinieren. Neben Bluetooth verfügt er auch über einen Micro-SIM-Steckplatz. Der Fitlet i bietet neben der standardmäßigen Ausstattung noch eSATA, RS232, SMBUS, UART und acht GPIOs. Er ist mit bis zu acht Gigabyte RAM und einer SSD mit bis zu einem Terabyte aufrüstbar und soll für Windows 7 oder 8 oder Linux nutzbar sein.

Die lautlosen Mini-Rechner sollen ab Februar in Deutschland zu bestellen sein und werden auch im Sortiment von Amazon zu finden sein. Etwas länger, nämlich bis zum Sommer müssen Interessierte auf die neue MintBox-Mini warten, die bereits mit SSD und RAM ausgestattet ist und mit Linux Mint 17.1 MATE in 64-Bit vorinstalliert ausgeliefert wird. Sie soll trotz ihrer geringen Größe doppelt so schnell arbeiten wie die ursprüngliche MintBox Pro und zum Preis von rund 280 Euro in den Handel kommen.

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