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Di, 17. Februar 2015, 10:49

Gesellschaft::Politik/Recht

Malta plant öffentliches Software-Archiv

Die Verwaltung der Insel Malta plant ein Software-Archiv, aus dem sich Regierungsbehörden mit freier Software versorgen können. Zudem sollen die bestehenden Informationssysteme auf den Prüfstand.

EU

Das geplante Software-Archiv soll neben selbst erstellter Fach-Software auch freie Software und Problemlösungen anderer EU-Staaten beinhalten, wie Joinup meldet. Das sieht die »IT-Strategie 2015-2017« des Landes vor, wie die maltesische IT-Agentur MITA mitteilte. Die Plattform wird sich vermutlich dem »Open Source Observatory and Repository« (OSOR) der Europäischen Kommission anschließen, wie ein Sprecher von MITA bekannt gab. Die technische Ausgestaltung sowie die Art und Weise, in der man mit dem Joinup-Projekt OSOR zusammenarbeiten will, sind noch nicht festgelegt, auch fehlt bisher ein fester Zeitrahmen. Erste Überlegungen sehen jedoch vor, den Software-Pool des eigenen Archivs mit OSOR zu teilen.

Die maltesische Initiative zu einer Sammlung freier Software sowie für Lösungen und Informationsaustausch ist als »Aktion 31« des MITA-Strategiepapiers 2015-2017 (PDF) festgelegt. Dort steht, MITA werde bei der Implementation von ITC-Diensten die Voraussetzungen prüfen und den Regierungsstellen beim Abbau von Bürokratie helfen und Abläufe verbessern. Zudem soll der Austausch von freier Software und Lösungen landesweit sowie innerhalb der EU befördert werden. MITA will Systeme entwickeln, die anwenderfreundlich sind, niedrige Einstiegshürden bieten und leicht geteilt werden können. Weitere Aspekte dabei sind Kostenoptimierung und bessere Kommunikation. Die E-Services der Regierung müssten einer breiteren Konsumentenschicht leichter zugänglich sein, so der Bericht.

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