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Mo, 11. Januar 2016, 10:36

Hardware::Systeme

Oculus Rift: Linux-Treiber weiter ungewiss

Auch nach der Freigabe von Oculus Rift ist die Zukunft der VR-Hardware unter Linux ungewiss. Zwar versprach das Unternehmen, auch das freie Betriebssystem unterstützen zu wollen – wann es allerdings so weit sein wird, steht noch nicht fest.

Cryengine: Unterstützung für Oculus Rift

cryengine.com

Cryengine: Unterstützung für Oculus Rift

Bereits seit Mitte des vergangenen Jahres ist klar, dass Linux nicht als die primäre Zielplattform von Oculus Rift gilt. Nachdem ursprünglich das Virtual-Reality-Headset über eine Unterstützung von Linux verfügen sollte, hat das mittlerweile zu Facebook gehörende Unternehmen im Mai des vergangenen Jahres klar gemacht, dass die Linux-Gemeinschaft mit der Veröffentlichung der VR-Hardware nicht mit einem Treiber rechnen sollte. Auch Mac OS X-Anwendern ergeht es nicht besser.

Laut damaliger Aussage von Atman Binstock von Oculus konzentriere sich das Unternehmen auf eine Consumer-Version für Windows und habe deshalb die Arbeiten an Treibern für Linux und Mac OS X schlicht eingestellt. Binstock versprach zwar, dass die Arbeiten an Linux-Treibern irgendwann wieder aufgenommen werden sollen – wann es allerdings soweit sein wird, gaben weder der Manager noch das Unternehmen bekannt. Ähnlich schwammige Aussagen hat auch der Gründer von OculusVR, Palmer Luckey, getätigt. So hat Luckey zwar im Dezember angekündigt, Linux nach der Freigabe der Hardware unterstützen zu wollen. Doch auch Luckey gab keine Details preis und spricht lediglich von einer »Roadmap«.

Mittlerweile hat die VR-Brille die wartende Fangemeinde vor allem mit dem hohen Preis umgehauen - 699 Euro plus 40 Euro Versandkosten, so viel kostet die Hardware für deutsche Käufer. Für Linux-Nutzer hat sich aber weiterhin nichts geändert. Wann Linux in die Liste der unterstützten Systeme aufgenommen wird, steht weiterhin noch nicht fest. Zwar unterstützen diverse Engines die Brille auch unter Linux, von einem Treiber ist immer noch nichts zu sehen. Schlimm ist das aber nicht, denn trotz des hohen Preises und der kaum vorhandenen Software scheint die Hardware bereits ausverkauft zu sein.

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