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Do, 30. März 2017, 09:07

Software::Container

Kubernetes 1.6 veröffentlicht

Kubernetes, ein Werkzeug, um Container bereitzustellen, zu skalieren und zu verwalten, ist in der Version 1.6 erschienen. Kubernetes wurde ursprünglich von Google entwickelt und wird nun von der Cloud Native Computing Foundation verwaltet. Es arbeitet mit verschiedenen Containern wie Docker oder CoreOS (rkt) zusammen.

Kubernetes

Bei Kubernetes 1.6 konzentrierten sich die Entwickler auf Skalierung und Automatisierung. Ab dieser Version unterstützt Kubernetes Cluster mit bis zu 5.000 Knoten und etwa 150.000 Pods. Ermöglicht wird das durch etcd v3 von CoreOS. Dank der Funktionalität »Federeration« können mehrere Cluster über einen API-Endpunkt angesprochen werden, auch wenn sie sich in verschiedenen Rechenzentren tummeln. Das Kommandozeilenwerkzeug kubefed kam in den Beta-Status und kann kube-dns automatisch konfigurieren. In den Betastatus kam auch die rollenbasierte Zugriffskontrolle, kurz RBAC. Mit ihr können Administratoren in feinen Abstufungen festlegen, welcher Nutzer welche Komponenten eines Kubernetes-Clusters kontrollieren darf. Dabei unterstützt sie das Kommandozeilenwerkzeug kubeadm, das jetzt ebenfalls als Beta gekennzeichnet ist.

Die Entwickler verbesserten in Kubernetes 1.6 die Ablaufplanung, um Pods besser abgestimmt bereitstellen zu können. Mittels »Node affinity/anti-affinity« können Anwender Pods nur auf bestimmten, auf Labels basierenden Nodes, hochziehen. Mit »taints and tolerations« lässt sich kennzeichnen, welche Nodes für Pods tabu sind. Darüber hinaus unterstützt der Scheduler Regeln, um Pods in bestimmten Zonen, basierend auf einer vorgegebenen Fehlertoleranz oder auf Nodes eines bestimmten Nutzers zu starten. Eigene Scheduler sind auch erlaubt. Alle neuen Scheduler-Funktionalitäten sind Beta und sollten so vor dem produktiven Einsatz gut getestet werden.

Die automatisierte Bereitstellung von Storage haben die Entwickler weiter vorangetrieben. StorageClass und die dynamische Volume-Provisionierung sind ab dieser Version als stabil gekennzeichnet. Storage lässt sich bei Bedarf erzeugen und löschen, so dass die bisher nötige Vorprovisionierung wegfällt. Kubernetes 1.6 installiert standardmäßig StorageClass-Objekte für AWS, Azure, GCP, OpenStack und VMware vSphere. Zusätzlich werden ScaleIO (Plugin), Portworx (Plugin) und NFSv3, NFSv4 sowie GlusterFS (mit den COS Node Image) unterstützt. Die Entwickler aktualisierten das Runtime-Interface, den etcd v3 und die Daemonsets und führten einige Alpha-Funktionalitäten wie den »Out-of-tree cloud provider«, »Per-pod-eviction«, die »Pod Injection Policy« und »Custom metrics« ein. Weitere Neuerungen sind in den Veröffentlichungsnotizen aufgeführt.

Kubernetes wird größtenteils in Go implementiert und unter der Apache License 2.0 veröffentlicht. Die aktuelle Version gibt es via Github oder Bash-Script.

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