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Thema: Display-Server Mir richtet sich neu aus

32 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von toxicity am Fr, 24. November 2017 um 16:45 #

Es ist ein Protokoll mit Bibliotheken.
Mir wird wiederum zu einen Wayland Compositor umgebaut, vergleichbar mit Mutter und kwin.

  • 1
    Von Trux am Fr, 24. November 2017 um 17:32 #

    Canonical hat mit Mir großen Schaden angerichtet. Für Snappy benötigen sie aber auch Wayland sonst klappt das nicht mit dem Verkauf distributions unabhängiger Anwendungen.
    Wenn das von Canonical fallengelassene Mir jetzt von unabhängigen Entwickern zu einem Wayland Compositor umgebaut wird kann das nicht verkehrt sein. Allerdings sollte man sich bei diesem Anlass auch daran erinnern, dass Mir technisch nie von Nöten und allein der Firmenpolitik Canonicals zu verdanken war.

    • 1
      Von LH_ am Sa, 25. November 2017 um 10:06 #

      "Canonical hat mit Mir großen Schaden angerichtet"

      Ganz im Gegenteil, die Entwicklung von Mir war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung von Wayland. Nur durch diesen Eigensinn von Canonical haben sich endlich genug Firmen hinter Wayland gestellt, wodurch dessen Entwicklung stark gefördert wurde.

      Das Auftauchen von Mir hat alle Parteien dazu gezwungen, endlich farbe zu bekennen, ein wichtiger Schritt. Konkurrenz ist oftmals die stärkste Triebfeder.
      Schaden hingegen hat Canonical damit keinen angerichtet, wie sollten sie auch? Zumal sie jedes Recht hatten, einen solchen Schritt zu gehen, sie dürfen schließlich Projekte starten, wie jeder andere auch.

      • 4
        Von FooBar2912 am Sa, 25. November 2017 um 14:43 #

        Ah ja, und die Nazis waren große Judenfreunde weil erst durch ihren Massenmord ein eigenständiger jüdischer Staat möglich wurde?

        Sorry, aber das ist doch totaler Mumpitz.
        Canonical hat mal wieder ihr eigenens Ding durchsetzen wollen weil man Kontrolle über das Ökosystem haben wollte, nicht mehr und nicht weniger.

        0
        Von schmidicom am Mo, 27. November 2017 um 08:20 #

        Und selbst wenn Wayland nur wegen dieser "Konkurrenz" (ich würde es eher als vermurksten fork bezeichnen, aber das ist ein anderes Thema welches ich nicht erneut diskutieren werde) so richtig Zulauf bekommen hätte, was ich sehr bezweifle, wäre das noch lange kein Grund Canonical Danke zu sagen.

        Die Motive von Canonical bezüglich MIR waren nie wirklich ein Geheimnis und sind alles andere als dankenswert.

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Von Helge Weiß am Fr, 24. November 2017 um 21:49 #

Wie war das mit den toten Pferd?
Einige scheinen noch immer nicht begriffen zu haben, dass niemand diese Canonical Software benötigt! - Selbst Canonical hat dies endlich eingesehen und das Projekt eingestellt.
Aber es wird immer Leute geben, die vergessen abzusteigen ...

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Von Antiquities am Sa, 25. November 2017 um 08:28 #

die Fragmentierung hat schon Ende der 80er das Sterben der Workstations und damit den Aufstieg Windows begünstigt und sollte unbedings eingestellt werden. Wie brauchen keine soundso-viele Display Server und Toolkits.

  • 1
    Von klaus818 am Sa, 25. November 2017 um 11:30 #

    Ja, ich finde auch, in der DDR war alles besser. Da wurde die ganz Energie in die Entwicklung eines Autos gesteckt und heraus kam der Trabi. Das beste Auto der Welt. Den fährst du doch bestimmt, folgere ich mal aus deiner Aussage. Was brauchen wir verschiedene Autohersteller, die dann auch noch verschieden Modelle mit unterschiedlicher Ausstattung anbieten? Beim Schlachter eine Wurst, beim Bäcker ein Brot, dann werden wir erfolgreich. Eine Welt, wie du sie dir wünscht.

    • 1
      Von SAdsadasdasd am Sa, 25. November 2017 um 14:46 #

      Naja, hier ist die Situtation aber anders.
      Canonical hatte sich vorher hinter Wayland gestellt, dann ein Jahr lang nichts gesagt und dann ein Gegenprojekt auf den Tisch geknallt (also nicht angekündigt, sondern schön im Geheimen Entwickelt um Wayland zu überrumpeln)

      1
      Von blablabla233 am Sa, 25. November 2017 um 14:47 #

      Mit der Fragmentierung kommerzieller (und sauteuren) *nixen hat er leider recht, hier bei ging es nur um Geldmachen (mit Hardware/Software-Bundles)...dies begünstigte wirklich den Aufstieg von Windows (günstig mit ~freier Hardware-wahl). Fragmentierung in heutigen OSS-Unix-artigen ist jedoch eine gute sache und bewirkt genau das gegenteil...wegen OSS.

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Von sjsjjsjsjs am Sa, 25. November 2017 um 16:09 #

Der OS Diversitätskrebs hat mal wieder ein Opfer gefunden. Jetzt werden wieder kräftig Ressourcen verbraten.

Es entsteht eine weitere Lösung, die keiner braucht und die nichts besser kann als die 100 bestehenden. Der Consolenfrickel- und Verwirrungsfaktor für Anfänger wird noch ein Stück angehoben. Die Verbreitung von Desktop-Linux nicht umsonst gegen Null.

Hätte er lieber die Millionen Bugs in GNOME gefixt anstatt sich am toten Pferd zu vergehen.

Die OS Gemeinde besteht hauptsächlich aus narzisstischen Soziopathen, die immer denken, dass sie alles besser können. Bald Gibt's auch von diesem Mir ein Fork, weil sich Jemand an einer Zeile Code stört und es besser machen möchte.

  • 3
    Von irgendwer am Sa, 25. November 2017 um 19:44 #

    ... und immer wieder die selbe Mär.

    Glaubst du ernsthaft, dass jemand, der Arbeit in ein Freiwilligen-Projekt nach seinem Gutdünken steckt, die selbe Arbeit freiwillig in ein anderes Projekt stecken würde, das gar nicht so recht nach seinem Willen ist?

    Die von dir so negativ assoziierte Diversität sorgt überhaupt erst dafür, dass so viele Leute an so viel Open Source arbeiten. Wenn man Forks der Art verbieten würde, gäbe es schlicht und ergreifend viel weniger gute Software.

    Und zwar nicht nur weil einfach viel mehr Leute nach ihrem Gutdüncken an ihrer Software arbeiten. Es gibt genügend Beispiele für Forks oder gar Alternative Projekte, die ihr Mutterprojekt oder schlicht ein vorher schon existierendes Projekt auf selbem Gebiet in Sachen Qualität abgehängt haben. Wäre der Fork oder Alternatriventwicklung schon vorhandener Software in deinem Sinne als negative Diversität nicht entstanden, gäbe es nur das eventuell schon aus gutem Grund ausgestorbene Original-Produkt.

    Gnome gäbe es in deinem Sinne nicht, du müsstest mit KDE arbeiten. Schließĺich wurde Gnome bewusst als Alternativprojekt zu KDE gegründet. Und nein, eigentlich auch KDE nicht, denn als die Leute mit KDE einen neuen Desktop entwickelt haben, da gab es ja durchaus auch schon andere! Hergott, warum haben die nur ihre eigenen Ideen in ihren eigenen Desktop gesteckt anstatt die Ideen anderer in dem Original(tm) zu unterstützen... lol... CDE/Motif anyone!? Ne danke...

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    Von irgendwer am Sa, 25. November 2017 um 19:46 #

    ... und immer wieder die selbe Mär.

    Glaubst du ernsthaft, dass jemand, der Arbeit in ein Freiwilligen-Projekt nach seinem Gutdünken steckt, die selbe Arbeit freiwillig in ein anderes Projekt stecken würde, das gar nicht so recht nach seinem Willen ist?

    Die von dir so negativ assoziierte Diversität sorgt überhaupt erst dafür, dass so viele Leute an so viel Open Source arbeiten. Wenn man Forks der Art verbieten würde, gäbe es schlicht und ergreifend viel weniger gute Software.

    Und zwar nicht nur weil einfach viel mehr Leute nach ihrem Gutdüncken an ihrer Software arbeiten. Es gibt genügend Beispiele für Forks oder gar Alternative Projekte, die ihr Mutterprojekt oder schlicht ein vorher schon existierendes Projekt auf selbem Gebiet in Sachen Qualität abgehängt haben. Wäre der Fork oder Alternatriventwicklung schon vorhandener Software in deinem Sinne als negative Diversität nicht entstanden, gäbe es nur das eventuell schon aus gutem Grund ausgestorbene Original-Produkt.

    Gnome, das du gerne gefixt haben würdest, gäbe es in deinem Sinne nicht, du müsstest mit KDE arbeiten. Schließĺich wurde Gnome bewusst als Alternativprojekt zu KDE gegründet. Und nein, eigentlich auch KDE nicht, denn als die Leute mit KDE einen neuen Desktop entwickelt haben, da gab es ja durchaus auch schon andere! Hergott, warum haben die nur ihre eigenen Ideen in ihren eigenen Desktop gesteckt anstatt die Ideen anderer in dem Original(tm) zu unterstützen... lol... CDE/Motif anyone!? Ne danke...

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Von schmidicom am Mo, 27. November 2017 um 12:54 #

Bei dieser Software war das eigene Protokoll immer das eigentliche Ziel und jetzt wollen sie diesen Scherbenhaufen zu einem Wayland-Kompositor wie kwin oder mutter umbauen? Ich habe mehr und mehr den Eindruck dass das alles einzig und allein dazu dient nicht zugeben zu müssen das man auf einem toten Pferd reitet.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Nov 2017 um 12:55.
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