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Do, 10. Mai 2001, 16:26

Gesellschaft::Politik/Recht

Caldera und GPL

Laut einem Bericht des Nachrichtentickers ZDNet, hällt Ransome Love, CEO des Unternehmens Caldera Systems, die GPL für die Schwachstelle bei kommerziellen OpenSource-Applikationen.

Nach Meinung von Love, habe Microsoft in der Diskussion um die GPL-Lizenz Recht, was Caldera Systems unter Umständen dazu veranlassen wird, nicht mehr auf GPL zu setzen. Das Unternehmen plant nach Angaben von ZDNet, die Lizensierung ihrer Applikationen von einem GPL-Modell auf ein anderes Modell zu ändern. Im Gespräch befinde sich nach Angaben von Caldera die »Berkely Software Distribution License« (BSD) oder eine andere Lizenz. Im Gegensatz zu GPL, verlangt die BSD-Lizenz nicht, dass Applikationen wieder im Quellcode veröffentlicht werden müssen, was den Firmen erlaubt, BSD-lizensierte Applikationen zu ändern und als Closed-Source-Software zu vermarkten.

Caldera kritisiert nicht die GPL, sondern kommt zum Schluss, dass diese Lizenz nicht für die Erstellung kommerzieller Applikationen geeignet ist und deshalb für das Unternehmen nicht interessant sei. Nach Aussage von Love auf Seiten von Newsforge, stellt die GPL keinen geeigneten Schutz für kommerzielle Modelle dar.

»GPL war nicht der Grund für den Erfolg von OpenSource«, meint Love und fügt hinzu, dass OpenSource nicht mit GPL gleichzusetzen sei.

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