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Mo, 8. April 2002, 16:24

Software::Distributionen::Mandriva

Die Zukunft von Mandrake-Linux - die Antworten

Unter dem genannten Titel stellt der französische Distributor Antworten über die Zukunft des Produktes Mandrake Club und »traditionellen« Geschäftsmethoden bereit.

Die Bekanntgabe von finanziellen Schwierigkeiten und Aufruf zum Beitritt beim »Mandrake Club« vor einem Monat sorgten sowohl bei Fans als auch bei der Open-Source-Community für geteilte Meinungen. Nun stellte der französische Distributor eine Seite ins Netz, die die Zukunft der Distribution sowie Fakten über das Unternehmen allen Interessenten näher bringen will.

Der Mindestbetrag für den Mandrake Users Club kostet nach Ankündigungen des Unternehmens »weniger als ein Kinoticket«. Diesen Umstand nahmen auch viele Benutzer der Distribution zur Kenntnis und traten dem Club bei. Die Zahl der Mitglieder verdoppelte sich seit dem Aufruf am 11. März. 67% der über 5600 Mitglieder verzichten auf eine Kinokarte und traten dem Klub als »Standard member« bei. 24% der Mitglieder dürfen sich als »Silver member« auch die neueste Version von StarOffice6 auf dem heimischen Rechner herunterladen. Die verbliebenen Mitglieder teilen »Gold«- »Platinum«- und »Corporate«-Member unter sich auf. Die Mehrzahl der Mitglieder kommt aus dem nördlichen Teil des amerikanischen Kontinents - 60%. 30 Prozent bewohnen Europa und lediglich 10% der Mitglieder kommen aus anderen Kontinenten.

Durch die positive Resonanz der Mitglieder bekam das Unternehmen nach eigenen Aussagen einen »cash-flow positive«, was im Klartext bedeutet, dass Mandrake mehr Geld in die Kassen bekam, als es ausgegeben hat. Von der angepeilten Anzahl der User von 55.000 ist das Unternehmen, welches im letzten Quartal einen Netto-Verlust von 1,9 Millionen Euro verzeichnete, noch weit entfernt. MandrakeSoft zeigt sich aber Zuversichtlich, was die Zukunft des Unternehmens anbetrifft. Das Modell sei nach Meinung von Mandrake auf jeden Fall seriös. »Viele Leute haben aber das Prinzip dahinter nicht richtig erkannt«, so das Unternehmen.

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