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Mi, 10. April 2002, 08:40

Unternehmen

Montavista stellt hochverfügbares Linux vor

Eine Verfügbarkeit von "6 Neunen", also 99,9999%, soll das neue »Carrier Grade Linux« von Montavista erreichen.

Dies entspricht einer ungeplanten Ausfallzeit von durchschnittlich höchstens 30 Sekunden im Jahr bei ununterbrochenem Betrieb. Unter anderem wird eine so hohe Verfügbarkeit von Telekommunikationsfirmen verlangt. Wenn beispielsweise ein Kunde ein Telefongespräch führen will, muß dies jederzeit möglich sein, ohne Wenn und Aber.

»Carrier Grade Linux«, das noch in diesem Quartal erscheinen soll, beruht auf Montavistas »Professional Edition«. Von dieser stammen der unterbrechbare Kernel mit Echtzeit-Scheduler, der geringe Speicherverbrauch und die Journal-Dateisysteme. Hinzugefügt hat Montavista Hochverfügbarkeit, die u.a. durch Hot Swap von Peripherie (PICMG 2.12), redundantem Ethernet, Überwachung von Ressourcen und Ereignisverwaltung ermöglicht wird. Der Kernel und die Treiber wurden auf besonders hohe Robustheit ausgelegt. Alle diese Entwicklungen sind Open Source, wie aus dieser Liste hervorgeht.

Die neue Distribution läuft auf den x86-Prozessoren, was besonders Intel erfreut, das gerne auch diesen Markt bedienen würde. Unterstützung für andere Architekturen ist geplant.

Für Kunden von »Carrier Grade Linux« sollen die größten Vorteile darin liegen, daß Linux auf offiziellen Standards aufbaut, daß viele Komponenten gemeinsam entwickelt werden und damit allen Nutzern schnell zur Verfügung stehen. Dies kann den entscheidenden zeitlichen Vorsprung in der Vermarktung von Produkten bedeuten.

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