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Mo, 22. April 2002, 21:52

Linux in der Extremadura

Die spanische Region Extremadura an der Grenze zu Portugal hat eine eigene Distribution entwickelt und Linux zum Standard-Betriebssystem der Verwaltung und Schulen gemacht.

Nach dem Artikel in »Wired« hat die ländliche Region, die die ärmste in Spanien sein soll, 80.000 Linux-CDs verteilt. Die CDs enthalten die selbst entwickelte Distribution Linex, die auf Debian beruht.

Damit die Aktion nicht ein ähnlicher Fehlschlag wie Red Escolar in Mexico wird, will die Verwaltung alle 15.000 Lehrer der Region im Umgang mit Linux schulen. In Mexico hatte man dies versäumt, so daß die Lehrer allzu oft mit den CDs nichts anzufangen wußten und damit der Einsatz von Linux weit hinter den Erwartungen zurückblieb.

In der Extremadura rechnet man durch den Einsatz von Linux mit Einsparungen von etwa 8 Mio. EUR im Jahr. Die Region will sich offenbar durch eine großflächige Computer-Ausbildung (es gibt allein 32 Technologie-Zentren, in denen man kostenlose Computerkurse besuchen kann), zur Technologieregion entwickeln. Bereits jetzt kommt dort auf jeweils 15 Schüler ein Computer, während es im Landesdurchschnitt 33 sind.

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