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Mo, 22. Juli 2002, 16:10

Software::Grafik

Blender-Kauf schreitet voran

Wie die Blender Foundation bekannt gab, konnte das Team bis heute über 1/10 der geforderten Summe für die Sourcen der 3D-Anwendung Blender3D organisieren.

Blender Foundation, eine Organisation, die die Verwaltung der Blender-Sourcen durchführt, kann erste Erfolge verbuchen. Wie die Foundation bekannt gab, konnte das Team fast 13.000 Euro für den geplanten Aufkauf der Sourcen der überaus bekannten 3D-Anwendung sammeln. Die von Spendern und privaten Personen noch anhängige Summe beläuft sich auf über 13.000 und die in Aussicht gestellte, auf knapp 2.500. So kommt die Blender Foundation auf eine Summe von 28.664 Euro, was über ein Viertel der geforderten Summe von 100.000 Euro ausmacht.

Wie wir bereits berichtet haben, wurde die Blender Foundation von den Aktionären von NaN ins Leben gerufen, um die Sourcen des professionellen 3D-Modellierers aufzukaufen. Der erste Punkt, den die Blender Foundation bewerkstelligen will, stellt die Freigabe der Sourcen und eine Veröffentlichung unter der GNU GPL dar. Um dieses Vorhaben zu bewerkstelligen, bitten die Organisatoren alle Blender-Nutzer und die, die es werden wollen, um Spenden und Mitgliederbeiträge. Nach Aussagen des NaN-Gründers, Ton Roosendaal, will die Foundation das benötigte Geld durch Spenden, Mitgliederbeiträge und Verkäufe aus dem eigenen Shop erreichen.

Der zweite Schritt der Foundation sieht vor, alle Services, die Blender den Nutzern vor der Schließung bot, zu reaktivieren. Zu allerletzt wird sich die Organisation um das Promoten der Anwendung kümmern. Der Aufkauf von Blender stellt eine bis dahin noch nie da gewesene Aktion dar - Sourcen einer kommerziellen Anwendung zu kaufen und diese unter eine freie Lizenz zu stellen.

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