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Mi, 23. Oktober 2002, 08:17

Gemeinschaft::Personen

Richard Stallman: Können Sie Ihrem Computer vertrauen?

Mit Digital Rights Management und Palladium nicht mehr, meint Richard Stallman, und stellt einige der möglichen und nicht akzeptablen Konsequenzen dieser Technologien vor.

Digital Rights Management (DRM) wird bekanntlich in erster Linie von der Film- und Musikindustrie propagiert und hat das Ziel, dem Benutzer möglichst viele Rechte zu nehmen unter dem Vorwand, Copyright-Verletzungen unmöglich zu machen. Darüber hinaus ist diese Industrie für Gesetze wie den DMCA und den vorgeschlagenen CBDTPA verantwortlich.

Ein Computer hat die Befehle auszuführen, die sein Benutzer eingibt, darüber sind sich alle Anwender einig. Mit DRM, auch als »Trusted Computing« bezeichnet, ergeben sich andere Verhältnisse. Der Rechner könnte bestimmte Aktionen verweigern. Daher bezeichnet Stallman diese Technologie als »Treacherous Computing«. Eine Beispiel-Implementierung liegt mit Microsofts Palladium vor.

Möglich wird das dadurch, daß das eingebaute »Sicherheitssystem« alle Regeln, die es befolgen soll, aus dem Internet herunterlädt und ständig aktualisiert. Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben könnten, sind erschreckend und lassen George Orwells »1984« nachgerade als harmlosen Scherz erscheinen.

Aus diesem Grund ruft Stallman dazu auf, daß die Bürger sich organisieren, um gegen Trusted Computing vorzugehen. Organisationen wie EFF, Public Knowledge und das Digital Speech Project sollten unterstützt werden. Außerdem kann man sich auch an die Hardware-Hersteller wenden und seine Ablehnung von Trusted Computing zum Ausdruck bringen.

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