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Fr, 8. November 2002, 17:47

Süddeutsche: Das Linux-Experiment Teil II

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) scheint Freude an Linux gefunden zu haben und berichtet in einer neuen Ausgabe über das Linux-Experiment des Redakteurs Bernd Graff oder über »eine Reise zum Mittelpunkt der Hölle - und wieder zurück«.

So furchterregend scheint die Hölle nicht zu sein, denn der Autor des ersten Teils setzte seine Arbeit mit Linux fort. Die Resonanz war groß auf Graffs erste Erfahrungen mit Linux. »Liebe Mails, aufmunternde Mails, aber auch rüde und "Wie kannst Du es nur wagen, wenn du keine Ahnung hast"-Mails«, schreibt der Autor. Und so setzte sich Graff wieder mit dem Biotop, »mit einem ganz eigenen, teils befremdend-befremdlichen Zungenschlag, der vermutlich aus der langjährigen Beschäftigung mit nicht nachvollziehbaren Befehlszeilen herrühren muss«, auseinander - zu einem Revanchefoul.

Nach Tränen der Rührung über das erfolgreich eingerichtete System beschließt der Linux-Neuling Graff, sich an weiteren Servern und Applikationen zu versuchen und startet KDE. »Da ist nichts kryptisch und verborgen«, stellt er fest. »Sogar das Klicki-di-Klicki auf Icons und Programme funktioniert nach alter Gutsherrenart ganz prächtig. Linux-Puristen, ich weiß, ist das zuwider, aber auch DAUs müssen wenigstens die Chance haben, sich eines Tages vielleicht sogar einmal zu Linux-Puristen entwickeln zu können. Ohne Linux-Theorie-Vollstudium mit anschließender Doktor-Arbeit am offenen Kernel-Herzen - schon zum Einstieg«. Doch es sollte nicht nur beim Klicken bleiben - Graff wollte mehr und sollte es auch mit Samba bekommen.

Die Fortsetzung des ersten Artikels stellt im Grunde die weitere Beschreibung der Arbeitsweise mit Linux dar. Einer Arbeitsweise, die vielleicht nicht schwerer, sondern einfach nur anders ist als die unter einem Window-System. Trotz Probleme schafft es der Autor, das freie Betriebssystem erfolgreich zu installieren. Seine ersten Schritte scheinen erfolgreich zu verlaufen - bis er sich »den Fuß bricht«. (Dank Hans Maier und Jens Finke.)

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