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Mo, 6. Januar 2003, 00:21

Halloween-Dokument Nr. 8

Ein weiteres internes Memo von Microsoft ist ans Licht gekommen, das eine Strategie gegen die zunehmende Verbreitung von Linux einführen will.

Das Memo wurde der Open-Source-Galeonsfigur Eric Raymond zugespielt, der es in seine Sammlung der bisherigen Halloween-Dokumente einreihte und mit einigen Anmerkungen veröffentlichte.

Es handelt sich um eine E-Mail eines hochrangigen Marketing-Managers von Microsoft namens Orlando Ayala. Wie Eric Raymond anmerkt, handelt es sich bei dieser Mail im Gegensatz zu den früheren Dokumenten nicht um eine Ausgeburt des Bösen, sondern eher um den Versuch, nicht so sehr wie bisher von den Ereignissen überrollt zu werden. In Raymonds Worten: »Ein reaktionäres Memo über den Versuch, weniger reaktionär zu werden, in der Art von Memos, die überall täglich von planlosen Unternehmens-Droiden produziert werden.«

Im Wesentlichen ist es eine Aufforderung, alle Berichte über den Einsatz von Linux und freier Software im großen Maßstab möglichst schnell an die Zentrale zu melden. Die benötigten Informationen werden im Detail aufgezählt, sie schließen auch Informationen über den Autor des Berichtes ein. Raymond merkt hier hämisch an: »Damit wir [Microsoft] herausfinden können, ob wir den Autor mundtot machen können.«

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