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Mi, 5. Februar 2003, 00:40

Unternehmen

Dell und Sun im Disput

Auch wenn Dell nur wenige Desktop-Rechner mit vorinstalliertem Linux anbietet, ist die firmeneigene Internet-Präsenz bereits weitgehend auf Linux umgestellt.

Bisher waren hier Sun-Rechner im Einsatz, die Dells ganzes Bestellwesen handhabten. Doch der Ersatz der Sun- durch Dell-Server wird noch dieses Jahr vollständig werden.

Es war offenbar eine Keynote von Dells CIO Randy Mott, die diese Tatsache erst ans Licht brachte. »UNIX ist tot«, war eine der Folien, die Mott präsentierte. Dagegen hielt Jonathan Schwartz von Sun, nach dessen Ansicht es Aufgaben gibt, für die UNIX die einzige Lösung ist. Dabei führte er Dells Einsatz von Sun-Servern an, doch auf dieses Beispiel wird er wohl in Zukunft verzichten müssen.

Mott kritisierte weite Teile der Industrie, die typischerweise 85% ihres IT-Budgets für die Erhaltung des Zustands ausgebe und nur 15% für Innovationen. Es sollte umgekehrt sein. Doch auch Dell ist noch weit entfernt von diesem Ziel. Erst am Ende der Dekade will Dell dies erreicht haben.

Ein Mittel zu diesem Ziel ist die Umstellung auf Linux. Da die Systeme mit Oracle laufen, ist die Umstellung kein Problem und das Resultat sollen 89% höhere Geschwindigkeit und 41% weniger Kosten sein.

Schwartz sieht dies natürlich ungern und greift zu Behauptungen, die man bisher eher von Microsoft kannte: Unternehmen seien noch nicht bereit, ihre kritischen Systeme auf Open Source zu verlegen. Wenn ein Problem auftrete, sei niemand verantwortlich und niemand würde in angemessener Zeit reagieren.

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