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So, 30. März 2003, 23:50

Software::Distributionen::Debian

Martin Michlmayr neuer Debian-Projektleiter

Martin Michlmayr wird das Debian-Projekt in den nächsten zwölf Monaten leiten.

Das ergab die erste Auswertung der Stimmen der gerade beendeten Wahlen.

Zur Wahl standen neben Michlmayr Moshe Zadka, Bdale Garbee (der bisherige Projektleiter) und Branden Robinson. Moshe Zadka hatte zunächst Zweifel an dem Ergebnis angemeldet, da seiner Meinung nach der Wahlleiter mit einigen Äußerungen Parteilichkeit gezeigt habe. Daraufhin beauftragte Bdale Garbee einen unparteiischen Entwickler mit der Überprüfung des Ergebnisses, die ohne Beanstandung endete. Somit darf man annehmen, daß das Wahlergebnis endgültig ist.

Von 831 wahlberechtigten Debian-Entwicklern gaben 488 eine gültige Stimme ab, das sind 58,6%.

Martin Michlmayr, der den Angaben seines Wahlprogramms zufolge an der Universität Melbourne ist, wo er Abschlüsse in Philosophie und Psychologie erworben hat, will Debian nach außen besser repräsentieren und interne Verbesserungen erreichen. Er will Vorträge halten, Partnerschaften aufbauen und mehr Kooperation mit Projekten anstreben, die Debian kontinuierlich verbessern. Außerdem will er sich verstärkt um neue Entwickler kümmern. Doch seine Hauptaufgabe sieht er in der Motivation der Entwickler und der Betonung von Debian als Gemeinschaftsprojekt.

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