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Di, 5. August 2003, 17:00

Software::Distributionen

Opie 1.0

Das Open Palmtop Integrated Environment Opie hat seine lang erwartete Version 1.0 veröffentlicht.

Als Abspaltung von der von TrollTech gestarteten Qtopia-Oberfläche hat sich Opie zur am weitesten fortgeschrittenen freien und offenen graphischen Benutzeroberfläche für Linux-basierte eingebettete Geräte und PDAs entwickelt.

Opie enthält ein Framework für Personal Information Management (PIM) ebenso wie eine Reihe verschiedener Produktivitäts-Anwendungen, erweiterte Multimedia-Fähigkeiten und Dokumentenmodell, Netzwerk- und Kommunikationswerkzeuge sowie Mehrsprachigkeit für ein Dutzend weltweiter Sprachen. Basierend auf verbreiten Standards wie XML, Obex, IrDA usw. ist das Opie-Framework in der Lage, mit Geräten der verschiedensten Art zu interagieren, vom Mobiltelefon bis hin zu Server-Backends. Opie wurde für mobile Geräte optimiert und unterstützt den Anwender mit Abkürzungen und einfacher Handhabung.

Egal, ob man das tägliche Leben organisiert, sich durch Lesen aktueller Nachrichten auf dem Laufenden hält oder ein mobiles Internet-Terminal benötigt: Opie enthält alle Fähigkeiten für die tägliche Nutzung.

Schlüsselfähigkeiten von Opie sind:

  • Binärkompatibilität mit Sharp Zaurus-Anwendungen
  • Herausragendes PIM-Framework (einschliesslich einer Zugriffs-API) mit Addressbuch, Todo-Liste, Heute-Applikation, Mail-Client, Notizblock, Terminplaner, Texteditor und Suche
  • "Heute-Anwendung" für tägliche Übersicht und Plugins für Termine, Aufgaben, EMail, Geburtstage, Wetterbericht und Börsenkurse
  • Multimediafähigkeiten durch den xine-basierten opieplayer2 (einschließlich Streaming Audio und Video) und Bildbetrachter
  • Palmdoc-Reader für elektronische Bücher, zusammen mit bspw. JPluckX eine optimale Kombination für tägliche News-Abdeckung
  • Linux-Shell/Terminal für den Zugriff auf das Betriebssystem (für den, der es möchte)
  • Netzwerkeinstellungen für IrDa, Ethernet, Dialin und WLAN
  • PDF-Betrachter basierend auf xpdf
  • IRC-Client, Konqueror Web-Browser und EMail-Client
  • Verschiedene Eingabemethoden durch Plugins (Handschrifterkennung, Tastatur und mehr)
  • Adaptive Hintergrundbeleuchtung und Kalibrierung (für Geräte mit Lichtsensor)
  • Erweiterte Sicherheit durch Linux Security Services (bspw. PAM)
  • Abgleich (Synchronisation) mit KDE PIM/Kolab, MS Outlook und Qtopia Desktop (Tools von Drittanbietern notwendig)
  • Sprachnotizen
  • Backup/Restore auf/von verschiedenen Medien
  • Datenaustausch mit Palm, PocketPC, Mobiltelefonen und anderen IrDa/Bluetooth-Geräten
  • Vollständig übersetzt in ein Dutzend Sprachen
  • Themes und Styles zur Anpassung der Oberfläche an den persönlichen Geschmack

Opie wurde konzipiert, um auf allen Linux-basierenden Geräten zu arbeiten. Images und Pakete sind verfügbar für HP iPAQs, Sharp Zaurus und SimPad. Die Plattform wurde weiterhin auf Psion5, Ramses Boards (x86), TuxPhone, Simputer und andere Linux-Geräte portiert.

Das Opie-Team glaubt an die Fähigkeiten der Software als eine offene Produktivitäts- und Business-Plattform für mobile Anwendungen und wird sie konsequent weiterentwickeln. Weitere interessante Features sind bereits auf der Aufgabenliste.

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