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Do, 18. September 2003, 23:56

Niedersachsens Polizei setzt auf Linux

Die niedersächsische Polizei dürfte bis auf weiteres der größte Linux-Anwender in Deutschland sein.

Diese Woche startete der Wechsel zu Linux, der im Endausbau 11.000 PCs umfassen wird. Der Einsatz von Linux ist ein Teil der Renovierungs-Strategie, die die polizeiliche Informationstechnik auf den aktuellen Stand bringen soll. Die Behörden arbeiten in diesem Projekt mit dem Unternehmen Mummert Consulting zusammen.

Auf den neuen Rechnern wird künftig NIVADIS laufen, das niedersächsische Vorgangsbearbeitungs-, Analyse-, Dokumentations- und Informations- System. Die neue IT-Lösung kombiniert erstmals Vorgangsbearbeitung, Recherche, Fahndung und Analyse in einem System, löst damit 23 alte Einzelanwendungen ab und steigert so die Effizienz der Polizeiarbeit.

Zuvor war bei der Polizei das System MIKADO im Einsatz, das technisch und funktional veraltet war. Das neue System NIVADIS wurde von 70 Mitarbeitern des Polizeiamts für Technik und Beschaffung in Hannover und 50 von Mummert Consulting innerhalb von zwei Jahren erstellt.

Daß die Wahl auf Linux fiel, hat die üblichen Gründe: Keine Lizenzkosten, Unabhängigkeit von Produktzyklen der Software-Hersteller, geringe Hardware-Anforderungen, mehr Komfort und mehr Sicherheit.

Das System NIVADIS, das nicht nur unter Linux, sondern auch unter Windows läuft, deckt alle Bereiche der Polizeiarbeit ab. Es nimmt den Beamten viele Routinearbeiten ab. Daten müssen nur einmal eingegeben werden und stehen dann in allen Programmteilen zur Verfügung. (Dank an Andreas Wozniak.)

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