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Di, 4. Mai 2004, 17:05

Unternehmen

Red Hat veröffentlicht neue Client-Strategie

Auf einer Pressekonferenz in London hat Matthew Szulik, Red Hat-Vorsitzender und CEO, die neue Client-Strategie seiner Firma bekannt gegeben.

Der Schwerpunkt der Strategie liegt dabei bei Produktivität und Interoperabilität. Ein wichtiges Produkt der neuen Strategie bildet dabei der neue Red Hat Desktop. Mit diesem bietet Red Hat nach eigenen Angaben eine Open-Source-Produktreihe an, die alle Ebenen, vom Embedded Bereich über den Desktop bis hin zum Server, abdeckt.

Zu diesem Zweck arbeitet Red Hat parallel auch weiter mit Wind River zusammen, um eingebettete und Thin-Client-Lösungen zu entwickeln.

Die Strategie, die von zertifizierten Partnerprogrammen und weiteren Open-Source-Lösungen begleitet sein wird, zielt vor allen Dingen auf Unternehmenskunden. So ist Red Hat Desktop, der Ende Mai erscheinen soll, für die Zusammenarbeit mit Red Hat Network Proxy- und Satellite-Servern vorgesehen und wird nur in großer Lizenzzahl angeboten werden.

Dass Red Hat diese Linux-Version tatsächlich nur als Client anbietet, zeigt sich an den Beschränkungen: Red Hat Desktop unterstützt auf Clients nur einen Prozessor, der Arbeitsspeicher ist auf 4 GB beschränkt. Für größere Systeme ist die Red Hat Workstation gedacht.

Auf der anderen Seite aber arbeitet Red Hat mit anderen Firmen zusammen, um höchstmögliche Interoperabilität zu erreichen: Real Networks, Macromedia, Adobe, Citrix und VMWare unterstützen das Projekt und bereiten die Zertifizierung von Anwendungen vor. Auch wird der Desktop, neben Standardsoftware wie GAIM, Evolution, Mozilla und OpenOffice, Closed Source Software wie den Real Player, das Macromedia Flash Plugin und den Adobe Acrobat Reader enthalten. IBM wird darüber hinaus Java samt Plugin beisteuern.

Durch die neue Strategie haben bisherige Kunden die Möglichkeit, im gesamten Unternehmen auf eine einheitliche Plattform zurückzugreifen, während Neukunden nun die Möglichkeit einer Neueinführung und Integration von Open Source Lösungen bekommen.

Ein erster Interessent für die neue Strategie ist die deutsche LVM Versicherung.

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