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Do, 18. November 2004, 22:41

Wird Linux geteilt?

Medienberichten zufolge planen führende Kernel-Entwickler, bereits die kommende Version des Kernels in mehrere Quellcode-Bäume zu teilen.

Es ist kein Geheimnis, dass das Herz jeder Linux-Distribution über Funktionen verfügt, die die Mehrzahl der Benutzer nie brauchen wird. Es ist ebenfalls kein Geheimnis, dass eine Vielzahl von Verbesserungen und Neuerungen nie Einzug in den Kernel finden wird. Sie interessieren die Wenigsten oder würden den Kernel unnötig aufblähen, ohne dass der Nutzen signifikant wäre. Mit der jetzigen Struktur des Kernels scheint Linux an die eigenen Grenzen gestoßen zu sein.

Wie einem Bericht von Inforworld zu entnehmen ist, hegen bekannte Kernel-Entwickler den Plan, die zukünftige Version 2.7 des Kernels in zwei separate Bäume zu spalten. In einem Gespräch gab Andrew Morton, der zusammen mit Linus Torvalds und anderen Kernel-Hackern bei Open Source Development Labs (OSDL) beschäftigt ist, an, entsprechende Erwägungen in der Entwicklung des neuen Kernels in Betracht gezogen zu haben. Demnach existieren große Patches, die für manche interessant wären, die aber nie in den Kernel den Einzug halten werden, es sei den, der Kernel würde funktionell aufgeteilt werden.

Wie die Publikation weiter berichtet, sei der Vorschlag bei Torvalds auf ein offenes Ohr gestoßen und der Gründer des Kernels wird bereits bei der kommenden Version den Kern teilen. Ein Beispiel könnte laut Infoworld ein Kernel für Heim- und einer für Server-Benutzer sein.

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