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Mi, 2. Februar 2005, 01:00

Unternehmen

Open Source Initiative organisiert sich neu

Die Open Source Initiative (OSI) will ihre Aktivitäten ausweiten und hat personelle Veränderungen bekannt gegeben.

Ursprünglich gegründet, um quelloffene Software unter dem Markennamen »Open Source« bekannt zu machen, stand die Open Source Initiative oft genug im Konflikt mit der Free Software Foundation (FSF), die einen fundamentaleren Kurs bezüglich der Definition freier Software fährt, obwohl beide Organisationen ähnliche Ziele verfolgen. Dennoch wurde die von Bruce Perens, Eric Raymond und anderen gegründete Organisation häufig zur Anlaufstelle für Unternehmen, die Software unter eine Open-Source-Lizenz stellen wollten und sich von der OSI zertifizieren ließen, daß ihre Lizenz den Richtlinien von Open Source entspricht.

Die OSI hat nun angekündigt, daß sie ihre Aktivitäten ausweiten will. Die geplanten Aktivitäten umfassen:

  • Etablierung von Prinzipien der Open-Source-Entwicklung und empfohlene Vorgehensweisen
  • Schaffung einer Aufstellung von Software-Projekten, die diesen Prinzipien genügen
  • Definition von offenen Standards, die mit Open Source konsistent sind
  • Einbeziehung von internationalen Perspektiven und Initiativen im Zusammenhang mit Open Source

Der Vorstand der OSI soll zur Erfüllung dieser Aufgaben auf neun Personen aufgestockt werden, davon auch einige aus Ländern außerhalb der USA. Erste personelle Veränderungen haben schon stattgefunden: Russ Nelson wurde zum Präsidenten der OSI ernannt, Michael Tiemann wird Vizepräsident. Lawrence Rosen wurde als Rechtsberater abgelöst durch Mark F. Radcliffe, dem Laura Majerus zur Seite steht. Rosen will die OSI weiterhin unterstützen. Gleiches ließ Eric Raymond verlauten, der abtretende Präsident der OSI, der weiterhin eine Art Botschafter der OSI sein soll.

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