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Mo, 2. Mai 2005, 13:23

Software::Desktop::KDE

KOffice 1.4 Beta 1

Die erste Betaversion von KOffice 1.4 kommt mit zwei neuen Applikationen und Unterstützung für das OASIS-Dokumentenformat.

Die neue Version von KOffice, deren offizielle Freigabe im Juni erfolgen soll, bietet zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. Sie benötigt die KDE-Bibliotheken in Version 3.3 oder 3.4. Empfohlen wird jedoch, sie mit KDE 3.4 einzusetzen.

Zwei neue Applikationen haben gegenüber KOffice 1.3 Einzug in die Bürosuite gehalten. Eine davon ist Krita, ein Programm zur Bildbearbeitung und zum Malen, das als KDE-Gegenstück zu GIMP gelten kann. Die andere ist Kexi, eine integrierte Umgebung zum Erstellen und Verwalten von Datenbanken. Sie erlaubt das Erstellen von Abfragen ohne SQL-Kenntnisse und den grafischen Entwurf von Formularen. In späteren Versionen soll das Programmieren mit Hilfe von Python-Skripten möglich sein.

Die wichtigste sonstige Neuerung ist, daß die meisten Bestandteile von KOffice nun das offene Dokumentenformat OASIS unterstützen, das auch in OpenOffice 2.0 Verwendung findet. zu den zahlreichen weiteren Neuerungen zählen ein neuer Importfilter für MS Excel-Dateien und verbesserte Rechtschreibprüfung in KWord, die dank aspell in über 70 Sprachen verfügbar ist. Alle Änderungen lassen sich im umfangreichen Changelog nachlesen.

KOffice besteht nun insgesamt aus den folgenden zehn Programmen:

  • KWord: Textverarbeitung mit DTP-Ansätzen
  • KSpread: Tabellenkalkulation
  • KPresenter: Präsentations-Programm
  • Kivio: Erstellen von Flußdiagrammen
  • Karbon14: Vektor-Zeichenprogramm
  • Kugar: Report-Generator
  • KChart: Integriertes Zeichnen von Graphen und Diagrammen
  • KFormula: Formel-Editor
  • Kexi: Datenbank-Frontend
  • Krita: Bildbearbeitung und Zeichnen

Der Download ist von zahlreichen Mirror-Servern möglich. Für einige Distributionen stehen Binärpakete zur Verfügung, derzeit sind das Mandriva 10.2, SUSE 9.2 und 9.3, Kubuntu und Slackware 10.1.

Erwähnenswert ist auch, daß die Entwicklung von KOffice von mehreren Firmen gefördert wird: Laurent Montel ist bei MandrakeSoft angestellt, David Faure bei Trolltech, theKompany.com hat Kivio und Kugar entwickelt, Klarälvdalens Datakonsult hat KChart entwickelt, und Jaroslaw Staniek ist bei OpenOffice Polska angestellt. Zu großen Teilen ist KOffice aber immer noch ein Projekt von Freiwilligen.

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