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Mo, 25. Juli 2005, 14:29

LinuxFund nimmt Arbeit wieder auf

Der LinuxFund, eine Organisation, die freie Softwareprojekte finanziell unterstützen will, nimmt mit neuem Management seine Arbeit wieder auf.

David Mandel wird der neue Chef bei LinuxFund sein. Das Ziel der Organisation wird das gleiche bleiben wie bisher, sie hat jedoch angekündigt, den Schwerpunkt in Zukunft anders zu setzen.

LinuxFund war 1999 gegründet worden, als der Hitech-Boom gerade seinen Höhepunkt erreichte. Es wurde eine Kreditkarte mit Pinguin-Logo herausgegeben, die durchaus erfolgreich war und deren Erlöse dazu verwendet wurden, einige freie Projekte zu fördern. LinuxFund hörte nie auf zu existieren, aber als der frühere Manager im letzten Jahr seinen Arbeitsplatz wechselte, war das Projekt ohne Betreuung. Der neue Executive Direcor David Mandel, der dieser Arbeit ein Viertel seiner Arbeitszeit widmet, mußte zunächst viel Papierkram erledigen, um den LinuxFund wieder in geordnete Bahnen zu lenken.

Auf der Webseite von LinuxFund, die ausdrücklich als im Umbruch stehend gekennzeichnet ist, gibt es einen kurzen Überblick, was die Organisation nun vorhat. Sobald die grundlegenden Dinge geordnet sind, wird die freie Software-Gemeinschaft eingeladen, bei der Neugestaltung der Webseite mitzuhelfen.

Genaue Angaben zur derzeitigen finanziellen Lage gibt es nicht, aber Mandel schreibt, daß Spenden nicht entgegengenommen werden können. Dennoch plant LinuxFund, einige wichtige Projekte mit 500 US-Dollar monatlich zu unterstützen. Das sind derzeit Debian, Freenode und Wikipedia. Weitere sollen folgen: Zwei in diesem Quartal und dann ein weiteres pro Quartal, bis acht bis zehn Projekte erreicht sind. Man sucht derzeit nach Projekten, die eine Anwenderbasis von mehr als 10000 Personen haben und die Finanzierung brauchen könnten. Bei Fragen und Anregungen kann man mit David Mandel direkt Kontakt aufnehmen.

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