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Di, 18. Oktober 2005, 12:46

Software::Virtualisierung

VMware ESX Server 3 und VirtualCenter 2 vorgestellt

VMware hat heute im Vorfeld der Kundenveranstaltung VMworld in Las Vegas neue Hauptversionen seiner Rechenzentrumsprodukte vorgestellt: VMware ESX Server 3 und VMware VirtualCenter 2.

Mit dem nächsten Release von VMware ESX Server und VMware VirtualCenter will VMware eine leistungsstarke Virtualisierungsplattform für Unternehmen anbieten, die der Branche »die Basis der nächsten Welle innovativer Technologien für das Management von Rechenzentren« anbieten soll.

VMware ESX-Server ist eine Highend-Lösung der Produktlinie von VMware und soll laut Angaben des Herstellers hauptsächlich in kritischen Produktionsumgebungen und in Rechenzentren Einsatz finden, um physische Server zu virtualisieren. VMware VirtualCenter stellt dagegen eine Managementsoftware dar, welche virtuelle Maschinen auf verschiedenen Hosts bereitstellt, steuert, überwacht und einheitlich verwaltet.

Beide Produkte sollen den Anwendern die Möglichkeit geben, die Virtualisierung in jeder Umgebung zu realisieren. ESX Server 3 bietet eine weitergehende x86-Unterstützung, um die Leistungsfähigkeit der neuen Dual Core-Prozessoren zu nutzen, und ist mit NAS- und iSCSI-Speichernetzwerken kompatibel. Eine erweiterte Speicherkapazität von 16 GB für die virtuellen Maschinen und ein neues Vierwege-Virtual-SMP ermöglichen auch die Ausführung speicher- und prozessorintensiver Server-Applikationen in virtuellen Maschinen.

Weiterhin soll die Distributed Availability Services«-Infrastruktur Verfügbarkeit für kritische Applikationen Clustering ermöglichen. Die Distributed Availability Services erkennen Ausfälle virtueller Maschinen und starten sie auf einem alternativen ESX Server-Hosts automatisch neu. Hierbei wird ein Failover-Host ermittelt, der die Ressourcen-Zuordnungen der betreffenden virtuellen Maschine übernehmen kann, so dass die Service-Level-Garantien eingehalten werden können.

Eine weitere Neuerung stellt »Distributed Resource Scheduling« dar. Das auf VMotion und VirtualCenter aufsetzende DRS sorgt für eine kontinuierliche Verteilung der Arbeitsbelastung virtueller Maschinen auf die ESX Server-Hosts. Die Services erkennen, wenn ein Anstieg der Aktivitäten in einer virtuellen Maschine die Leistungsgrenzen eines ESX Server-Hosts erreicht und bewirken automatisierte Live-Migrationen auf VMotion-Basis. Hierdurch können virtuelle Maschinen während des Betriebs auf andere ESX Server-Knoten verlagert werden, so dass alle Anforderungen an die Ressourcen-Zuweisung erfüllt werden.

VMware ESX Server 3 und VMware VirtualCenter 2 stehen derzeit einem begrenzten Anwenderkreis für Betatests zur Verfügung. Ein öffentliches Betatestprogramm wird gegen Ende des Jahres beginnen, und die Software wird im ersten Quartal 2006 allgemein kommerziell verfügbar sein.

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