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Mi, 11. Januar 2006, 10:07

Unternehmen

Apple stellt Intel-basierte Rechner vor

Auf der Macworld-Konferenz in San Francisco hat Apple die ersten Modelle von iMac und MacBook mit Intel-Prozessoren vorgestellt.

Schon vor einigen Monaten hatte Apple Aufsehen erregt mit der Ankündigung, von den PowerPC-Prozessoren abgehen zu wollen hin zu Intel-Prozessoren. Grund war angeblich die Unzufriedenheit mit IBM über die Liefersituation der G5-Prozessoren und besonders fehlende Prozessoren für zukünftige Notebooks.

Solche Prozessoren bietet Intel dagegen an und bei Intel gibt es auch langfristige Pläne für die Weiterentwicklung dieser Prozessoren. Nun hat Steve Jobs die ersten Mac-Rechner auf Intel-Basis vorgestellt. Das erste Produkt ist ein iMac, der den jüngst vorgestellten Intel Duo enthält, den ersten stromsparenden Dual-Core-Prozessor von Intel.

Der neue iMac soll ab sofort erhältlich sein und 1299 US-Dollar in der 1,83-GHz-Version bzw. 1699 US-Dollar in der 2-GHz-Version kosten. Laut Jobs ist der Preis ebenso wie das Design des Rechners der gleiche wie bisher, aufgrund der neuen Prozessoren soll die Leistung aber zwei- bis dreimal so hoch sein wie mit dem bisher verwendeten G5-Prozessor.

Im Februar soll das zweite Intel-basierte Produkt von Apple folgen, ein MacBook Pro, das der Nachfolger des PowerBook G4 sein wird. Es wird einen 15-Zoll-Bildschirm haben und mit Duo-Chips mit 1,67 oder 1,83 GHz ausgestattet sein. Der Preis soll bei 1999 bzw. 2499 USD liegen. Es soll vier- bis fünfmal so schnell laufen wie das PowerBook G4.

Mit der neuen Hardware kommt auch neue Software: iLife '06 und iWork '06. Microsoft soll zugesichert haben, MS Office auch für die neuen Macs anzubieten.

Apple hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich, besonders das Weihnachtsgeschäft bescherte dem Unternehmen Rekordumsätze. Hauptsächlich der iPod war mit 14 Millionen verkauften Einheiten dafür verantwortlich. Demgegenüber setzt Apple nur eine Million Rechner im Quartal ab, allerdings mit steigender Tendenz. Mit dem Online-Musikladen iTunes beansprucht Apple 83% des Marktes für sich.

Einige Beobachter kritisieren die mangelnde Offenheit von Apples Angeboten. Es gebe kein Anzeichen, daß Apple sein iPod/iTunes-Ökosystem öffnen würde, ferner seien einige Dienste der iLife-Software und besonders das Foto-Verwaltungsprogramm Aperture fest an Apples ».Mac«-Dienst geknüpft.

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